Die Verwendung von Cannabis gegen Asthma ist effektiv.

Mit spontanen Fällen akuter Atemnot zu leben kann schwierig sein, doch schon bald könnte die Verwendung von Cannabis gegen Asthma eine Lösung darstellen. Weltweit leiden bis zu 300 Millionen Menschen an einer Asthma Erkrankung. Unbehandelte Anfälle von Atemnot können in den schlimmsten Fällen tödlich enden. Betroffenen Kindern ist es oft nicht möglich an belastenden Sportarten teilzunehmen und auch Erwachsene leben meist mit einer psychischen Belastung, da die Atemnot zu jeder Zeit eintreten könnte.

Seit einigen Jahren ist jedoch ein Wirkstoff in das Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten, der Asthma ein für alle Mal bekämpfen könnte. Die Rede ist von Cannabidiol (CBD), einem Wirkstoff der Cannabis-Pflanze. Mit einer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung hat CBD bei Asthma und vielen anderen Krankheiten beeindruckende Ergebnisse erzielen können. So berichten Patienten aus der ganzen Welt, dass sie durch die Verwendung von Cannabis gegen Asthma wieder ein Leben ohne Atemnot führen können.

Cannabis wurde seit hunderten von Jahren für viele verschiedene Zwecke genutzt. Bereits vor hunderten von Jahren galt Hanf in einer Vielzahl von Kulturen als medizinisch wertvoll. Jedoch ist die Pflanze seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts bei vielen Menschen als illegal und gefährlich bekannt. Erst seit kurzer Zeit entdecken Millionen von Menschen die medizinische Verwendung von Cannabis wieder. Jedes Jahr veröffentlichen Forscher neue, vielversprechende Studien zu der Behandlung von zahlreichen Krankheiten durch Cannabis.

In den letzten Jahren konnten zahlreiche Studien die Wirksamkeit von Cannabis bei Asthma feststellen. Diese neuen Erkenntnisse decken sich mit vielen persönlichen Berichten Betroffener, welche Cannabis zur Behandlung ihrer Atemnot selbst erfolgreich verwendeten. Obwohl das Feld der Cannabis-Forschung noch vergleichsweise jung ist, können die Studien unzähligen Menschen weltweit Hoffnung geben, schon in naher Zukunft nie mehr einen Inhalator mitführen zu müssen.

Was ist Asthma?

Asthma ist eine Atemwegserkrankung mit einer chronischen Entzündung der Bronchien. Dabei verengen sich die Atemwege und es erfolgt eine erhöhte Schleimproduktion. Dies hat zur Folge, dass Betroffene weniger Luft bekommen, und typischerweise an Hustenanfällen, pfeifender Atmung und Atemnot leiden. Generell tritt die Entzündung in Schüben auf, die Symptome können sich also deutlich verbessern oder sogar komplett verschwinden bevor sie nach einiger Zeit wieder auftreten.

Bei einer Asthma Erkrankung wird zwischen zwei verschiedenen Typen unterschieden: Allergisches Asthma und Nicht-Allergisches Asthma. Der Unterschied hierbei liegt in den Ursachen von Anfällen akuter Atemnot.

  • Allergisches Asthma: Bei dieser Form der Atemnot-Erkrankung lösen bestimmte Stoffe einen Asthmaschub. So können Pollen, Hausstaub oder Schimmelpilze für starke Atemnot sorgen. Oft treten erste Symptome dieser Erkrankung bereits im Kindesalter auf und können sich in einigen Fällen bis spät in das Erwachsenenalter ziehen.
  • Nicht-Allergisches Asthma: Hierbei haben die Allergene keine Auswirkung auf eine erschwerte Atmung. Stattdessen sind unspezifische Auslöser wie Atemwegsinfektionen, Tabakrauch, Abgase oder körperliche Anstrengung für die Atemnot verantwortlich. Diese Form von Asthma entsteht in den meisten Fällen erst im Erwachsenenalter nachdem die Betroffenen bereits seit längerer Zeit den schädlichen Stoffen ausgesetzt waren.

Obwohl eine Asthma Erkrankung in den meisten Fällen keine großen Probleme mit sich bringt, kann ein akuter Asthma Anfall unbehandelt lebensgefährlich sein. Wenn sich die Atemwege plötzlich verengen und starke Hustenanfälle auftreten, kann die Situation für den Betroffenen furchterregend sein. Die Angst vor Erstickung kann die Symptome dabei verschlimmern. Falls nach beruhigenden Atemübungen und der Benutzung eines Notfall-Asthma-Sprays keine Verbesserung eintritt, sollte ohne Verzögerung der Notarzt gerufen werden.

Medikamentöse Therapie

Bis heute haben Wissenschaftler keine Heilung für Asthma gefunden, daher zielen Therapien darauf ab, die Stärke und Häufigkeit der Anfälle zu reduzieren. Für die Behandlung der chronischen Atemwegsentzündung können Medikamente zur Erweiterung der Bronchien benutzt werden. Oft reicht eine Behandlung mit entzündungshemmenden Kortikosteroiden nicht aus. In diesen Fällen kommen Medikamente wie Beta-2-Sympathomimetika zur Bekämpfung von akuten Asthmaanfällen und langfristiger Bekämpfung der Krankheit zum Einsatz.

Medikamente gegen Asthma können starke Nebenwirkungen haben.
Medikamente gegen Asthma können starke Nebenwirkungen haben.

Jedoch sind die Medikamente nicht ohne Nebenwirkungen. So können die Kortikoide neben ihrer entzündungshemmenden Wirkung Husten und Heiserkeit hervorrufen. Die bronchienerweiternden Beta-2-Sympathomimetika könnten langfristig sogar zu lebensbedrohlichen Asthmaanfällen führen. Das Verhältnis von Risiken und Vorteilen muss der zuständige Arzt beurteilen, um mit der medikamentösen Behandlung nicht mehr Probleme zu schaffen, als zu lösen.

Seit wenigen Jahren berichten einige Betroffene von einer erfolgreichen Verwendung von Cannabis bei Asthma. Der Wirkstoff CBD könnte hierbei eine entscheidende Rolle in der Linderung der chronischen Entzündung spielen. Auch die Nebenwirkungen des Cannabidiol sind gering und ungefährlich. Somit ist eine Verwendung von Cannabis gegen Asthma möglicherweise eine Alternative zu der bereits etablierten Medizin.

Wirkung von Cannabinoiden

Fast täglich kommen neue Erkenntnisse über die Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis an das Tageslicht. In zahlreichen Studien konnten den Wirkstoffen der Cannabis-Pflanze beeindruckende Wirkungen nachgewiesen werden. So beobachteten Forscher entzündungshemmende, schmerzlindernde und anti-psychotische Eigenschaften in Cannabidiol (CBD), einem der einflussreichsten Cannabinoide im Hanf. Somit wurde Cannabidiol bereits zur Behandlung zahlreicher Krankheiten eingesetzt. Darunter fallen:

Durch Einwirkung auf das Endocannabinoid System erzielt Cannabis bei Asthma eine Vielzahl an positiven Wirkungen. Darunter fällt die Linderung der stechenden Brustschmerzen, welche viele Asthmatiker während eines Anfalls erfahren. Auch die chronische Entzündung selbst könnte sich durch die Verwendung von Cannabis gegen Asthma deutlich verbessern und so den Betroffenen das Atmen wieder deutlich erleichtern.

Cannabis gegen Asthma

Die Wirkstoffe der Hanfpflanze haben eine Vielzahl an Auswirken auf den menschlichen Körper. So kann Cannabidiol schmerzlindernd und anti-psychotisch wirken und hemmt in einigen Fällen  das Appetitgefühl. Tetrahydrocannabinol hingegen wirkt berauschend, hebt die Stimmung und kann den Appetit anregen. Besonders interessant bei der Verwendung von Cannabis gegen Asthma ist die Fähigkeit von Cannabidiol Entzündungen zu hemmen. Dadurch könnten die chronisch entzündeten Atemwege sich öffnen und ein unbeschwertes Atmen ermöglichen.

Cannabis gegen Asthma kann vielen Menschen helfen.
Die Atmung von Asthma Patienten hört sich oft pfeifend oder brummend an.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Medikamenten zeigen Patienten bei der Verwendung von Cannabis bei Asthma nur selten Nebenwirkungen auf. In den Fällen in denen unerwünschte Effekte auftreten, berichten Patienten meist nur von leichter Müdigkeit und einer Hemmung des Appetitgefühls. Auch die WHO hat Cannabidiol als ungefährlich eingestuft. CBD stelle keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, hat kein Potenzial zu Missbrauch oder Abhängigkeit, heißt es im Bericht aus 2017 (1).

Doch die Verwendung von Cannabis gegen Asthma ist nicht nur in der Theorie erfolgreich. Studien belegen, dass die Wirkstoffe der Hanfpflanze eine entscheidende Rolle in der Linderung der Symptome spielen können. Die Ergebnisse der Studien sind oft vielversprechend, doch unter vielen Medizinern herrscht Einstimmigkeit über die Notwendigkeit von groß angelegten, klinischen Studien. Somit könnte CBD schon in naher Zukunft ein Mittel gegen die belastende Atemnot darstellen.

Studien zur Wirksamkeit von Cannabis gegen Asthma

Die Erkenntnisse zu der Wirkung von Cannabis gegen Asthma reichen viele Jahrzehnte zurück. So zeigen bereits Studien aus den Jahren 1978 (2) und 1976 (3), dass Wirkstoffe von Cannabis effektiv gegen eine Asthma Erkrankung eingesetzt werden können. Hierbei haben 10 freiwillige Asthmatiker einer doppelblinden Studie teilgenommen. Das Ergebnis war beeindruckend: THC hat konnte die gleichen Effekte wie das bereits etablierte, bronchienerweiternde Mittel Salbutamol erzielen. Diese frühen Erkenntnisse haben den Weg für weitere Studien im Bereich der Cannabis Forschung geebnet.

Italienische Forscher haben 2012 (4) eine weitere, interessante Entdeckung für die Verwendung von Cannabis gegen Asthma gemacht. Bei diesen Experimenten haben die Wissenschaftler die Auswirkungen von Cannabinoiden auf Entzündungen der Atemwege durch Cannabinoid Rezeptoren erforscht. Das Ergebnis der Studie war erstaunlich. So stellten die italienischen Forscher fest, dass die Aktivierung der CB1 Rezeptoren durch Cannabinoide einen vorteilhaften Effekt auf Asthma Erkrankungen haben könnte.

Die gezielte Aktivierung von Cannabinoid-Rezeptoren könnte eine neue präventive Therapiestrategie bei asthmatischen Patienten sein

Im Jahr 2014 veröffentlichten französische Wissenschaftler eine weitere Studie (5), deren Ergebnisse sich mit den bisherigen Erkenntnissen decken. So konnten die Forscher die Wirkungsweise von der Erweiterung der Bronchien nach dem Rauchen von Marihuana besser verstehen. Laut den Wissenschaftlern könnten Cannabinoide eine deutliche Erweiterung der Bronchien hervorrufen und folglich die Atmung vieler Asthma Patienten erleichtern.

Weitere Studien

Obwohl Laborstudien bereits vielversprechende Ergebnisse lieferten und Erkenntnisse von vor über 40 Jahren die Wirkung von Cannabis gegen Asthma an Menschen belegten, sind moderne Studien in Patienten selten. Daher haben Wissenschaftler die Effektivität der Verwendung von Cannabis gegen Asthma an Ratten und Meerschweinen getestet. Die Ergebnisse der Experimente an den Meerschweinen (6) ergaben, dass die Aktivierung von Cannabinoid-Rezeptoren eine effektive Therapie für Asthma Patienten sein könnte

Auch die Ergebnisse der Experimente an Laborratten (7) lassen darauf schließen, dass CBD die chronischen Entzündungen einer Asthma Erkrankung lindern könnte. Diese Anzahl an qualitativ hochwertigen Studien lassen große Hoffnung bei vielen Medizinern aufkommen, bald schon Cannabis gegen Asthma einsetzen zu können. Mit CBD und THC könnten Millionen von Menschen schon heute von befreiten Atemwegen profitieren und ein sorgenfreies Leben führen.

Cannabis gegen Asthma – Erfahrungsberichte

Seit meiner Kindheit war ich gegen Pollen allergisch. Sobald der erste Frühlingstag im Jahr anbrach, hatte ich schwerste Atemprobleme. Ich habe nach Möglichkeit nie das Haus verlassen und musste in den wenigen Fällen in denen ich herausging immer mit einer Attacke rechnen. Durch Medikamente hat sich das ganze beruhigt, aber nach der Einnahme der Pillen habe ich mich immer recht krank gefühlt, Kopfschmerzen und so. Das CBD Öl war letzten Endes meine Rettung. Jetzt kann ich auf die Medikamente verzichten, mich entspannt fühlen und mich nicht mehr über mein Asthma sorgen.
-Timo 28

Nach 25 Jahren in der Bäckerei vertrage ich den ganzen Mehlstaub nicht mehr so gut. Jeden Morgen habe ich Probleme mit dem Atmen obwohl ich nie in meinem Leben eine Zigarette geraucht habe. Mein Arzt hat mir die Entscheidung zwischen normalen Medikamenten oder diesem Cannabis Öl gegeben. Ich bin schon immer ein Freund natürlicher Medizin gewesen, also habe ich das Öl genommen. Was soll ich sagen, das Cannabis Öl hat mir meine Lungen wieder geöffnet. Außerdem sind meine Rückenschmerzen nicht mehr so schlimm.

-Stefan 56

Jeden Tag habe ich den Inhalator in meiner Tasche gehabt und leider musste ich ihn auch viel zu oft benutzen. Die Attacken kamen oft bei trockener oder kalter Luft. Ich hatte jedes Mal das Gefühl zu ersticken und habe immer Panik bekommen als ich nicht mehr atmen konnte. Seit ich das CBD Öl regelmäßig einnehme, kann ich den Inhalator zu Hause lassen. Kein einziges Mal habe ich mehr eine Attacke bekommen. Ich bin einfach froh, dass ich wieder mein Leben ohne Erstickungsangst leben kann.

-Franziska 38

Dosierung und Anwendung

Die Anwendung von CBD bei Asthma kann auf viele verschiedene Arten erfolgen. Jedoch hängt sowohl die Stärke, als auch die Dauer der Wirkung von der Form der Aufnahme ab. Eine der beliebtesten, sichersten und effektivsten Arten CBD zu konsumieren ist die sublinguale Aufnahme des Wirkstoffes durch die Mundschleimhäute.

  • Tropfen Sie 2-3 Tropfen CBD Öl unter Ihre Zunge
  • Schließen Sie den Mund und warten Sie 30-60 Sekunden
  • Nun wurde das CBD durch Ihre Mundschleimhäute aufgenommen
  • Die Effekte des Cannabidiol sollten innerhalb von 30-60 Minuten einsetzen
  • Die Dauer der Wirkung kann bis zu vier Stunden lang anhalten
  • Wiederholen Sie die Anwendung zwei bis viermal am Tag

Generell ist das Rauchen von Cannabis bei Asthma Patienten nicht zu empfehlen, da Hustenanfälle und Asthmaattacken auftreten können. Jedoch ist die Inhalation von CBD durch einen Verdampfer in Fällen akuter Atemnot die schnellste Aufnahme von Cannabidiol in den Blutkreislauf. Eine regelmäßige Einnahme des CBD Öls hat sich bei vielen Patienten als effektive Prävention gegen Asthmaattacken bewiesen. Jedoch sollte zur Sicherheit ein Notfall-Inhalator zur akuten Behandlung mitgeführt werden.

Schlusswort

Asthma ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Bis zu 300 Millionen Menschen leiden an Atembeschwerden und müssen mit der Angst leben in akute Atemnot zu geraten. Medikamente gegen die Erkrankung sind oft mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden und schränken die Lebensqualität oft bedeutend ein. Die Verwendung von Cannabis gegen Asthma könnte für diese Menschen eine sichere, kostengünstige und effektive Lösung sein, nie wieder Erstickungsangst erleben zu müssen.

Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von Cannabis bei Asthma. Seit über 40 Jahren ist es in der Wissenschaft bekannt, dass Cannabinoide die Atemwege erweitern und somit die Atmung von Betroffenen befreien können. Und doch werden heutzutage noch künstlich hergestellte Medikamente mit starken Nebenwirkungen verschrieben, anstatt die natürliche Kraft der Cannabis-Pflanze zu nutzen. Es ist klar, dass die Studienlage noch solider werden muss, damit Cannabis ein etabliertes Medikament wird. Doch bereits heute können Betroffene von der Wirkung der Cannabinoide profitieren.

In naher Zukunft könnte Cannabis gegen Asthma in Form von CBD Ölen präventive Wirkungen erzielen. Mit einer schonenden Wirkungsweise und entspannenden Effekten sind Cannabinoide vielversprechende Mittel zur Bekämpfung zahlreicher Krankheiten. Die effektive Verwendung von Cannabis gegen Asthma ist dabei keine Ausnahme.

Verweise

(1) https://www.who.int/medicines/news/2017/WHO-recommends-most-stringent-level-int-control/en/

(2) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/656294

(3) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/797044

(4) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22420307

(5) https://bpspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/bph.12597

(6) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18266975

(7) https://www.hindawi.com/journals/mi/2015/538670/

Cannabis gegen Asthma – Abhilfe bei Atemnot?
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