Behandlungen mit CBD bei Krebs zeigen Wirkung.

Krebs ist eine verheerende Krankheit an der hunderttausende Menschen jedes Jahr sterben. Die Diagnose kann schockierend sein, so hört man oft von von einer Unheilbarkeit oder folgenschweren Chemotherapien. Das Interesse an neuen Krebsbehandlungen ist daher enorm groß. Leider sind angepriesene natürliche Wunderheilmittel oft eine schamlose Ausnutzung verzweifelter Erkrankter.

In den letzten Jahren jedoch ist die Verwendung von Cannabis bei Krebs in das Rampenlicht geraten. Erste Studien verzeichnen große Erfolge in der Krebs Behandlung. Was das für Betroffene bedeutet, wie gegen Krebs vorgegangen wird und ob die Heilung schon in greifbarer Nähe ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Cannabis ist seit Jahrtausenden als natürliches Heilmittel rund um den Globus bekannt. Im alten China, in Indien und sogar in der frühen Zeit des kolonialen Amerikas war Hanf für seine vielfältigen Anwendungsbereiche bekannt. Doch seit Anfang des letzten Jahrhunderts wird Cannabis als schädliche, illegale Droge angesehen. THC haltiges Cannabis ist heute noch in den meisten Ländern der Welt verboten, oder nur mit einem Rezept vom Arzt zu erhalten. Seit wenigen Jahren ist jedoch ein anderer Wirkstoff der Hanfpflanze in aller Munde: Cannabidiol (CBD). In vielen Apotheken und Onlineshops frei zu erwerben, bietet der nicht psychoaktive Stoff eine legale Alternative zu herkömmlichen Marijuana. Ob es darum geht den Schlaf zu verbessern, chronische Schmerzen zu lindern, oder Kindern mit Epilepsie zu helfen: Cannabidiol hat eine beachtliche medizinische Wirkung.

Das Feld der Cannabis Forschung ist noch sehr jung. Daher sind oft zu wenige Daten verfügbar um eindeutige Aussagen über die Wirksamkeit von CBD zu treffen. In einem so bedeutsamen Feld der Medizin wie der Krebs Behandlung ist das Interesse an neuen, alternativen Krebsbehandlungen äußerst groß. Somit sind bereits einige, vielversprechende Studien zur Nutzung von Cannabis gegen Krebs, welche Patienten eine neue Hoffnung auf Heilung geben könnten.

Was ist Krebs?

In der Medizin wird Krebs als ein unkontrolliertes Zellwachstum beschrieben. Die wuchernde Vermehrung von Zellen erfolgt oft in Zusammenhang mit einer Bildung von Absiedelungen (Metastasen) und Invasion von gesundem Gewebe. Grundsätzlich kann jedes Organ von Krebs befallen werden, jedoch sind die häufigsten Erkrankungen in den Lungen und dem Darm zu finden. Bei Männern ist die Prostata am anfälligsten für die Bildung von Krebsgeschwüren, bei Frauen ist es das Brustgewebe.

Die tödlichste aller Krebsarten ist aber der Lungenkrebs. Mit einer Todesrate von über 85% sind die Chancen auf Heilung verschwindend gering. Der Krebs wird in vielen Fällen erst in einem späten Stadium entdeckt und eine Behandlung ist somit oft nur schwer möglich. Eine Prävention von Lungenkrebs wird von vielen Experten als essentiell angesehen. So ist eine klare Korrelation von Tabakkonsum und dem Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, festgestellt worden.

Wie genau entsteht Krebs?

Im Durchschnitt liegt das Alter in dem eine Krebsdiagnose erhalten wird bei 69 Jahren. Der Grund dafür liegt in den Ursachen für die Krebserkrankung. Eine Häufung von Fehlern im genetischen Code kann unter bestimmten Umständen zu einer Bildung von Tumoren führen. Diese Fehler in der DNA können in seltenen Fällen angeboren sein, jedoch entstehen sie in 90% bis 95% der Fälle durch verschiedene Umweltfaktoren.

Zigaretten sind schlecht, CBD ist gut.
Raucher haben ein wesentlich höheres Risiko an Krebs zu erkranken.

Umweltgifte, Strahlungen und biologische Einflüsse können allesamt schädliche Auswirkungen auf den genetischen Code haben. So ist bekannt, dass Menschen die über lange Zeit Röntgenstrahlen oder radioaktiven Materialien ausgesetzt sind, ein drastisch erhöhtes Risiko besitzen an bestimmten Krebsarten zu erkranken.

Jedoch sind die größten Risikofaktoren laut der amerikanischen Behörde für Umweltschutz (1) mit dem alltäglichen Lebensstil verbunden. Bis zu 49% bestimmer Krebsarten können auf Fettleibigkeit zurückgeführt werden. Ganze 35% sind der auf die Ernährung Betroffener zurückzuführen. Und 30% der Krebstodesfälle konnten primär durch Tabakkonsum erklärt werden.

Was ist der Unterschied zwischen gutartig und bösartig?

Krebs hat viele verschiedene Formen. Für die adäquate Behandlung des Tumors ist es nicht nur wichtig welches Organ betreffen ist, sondern auch wie sich das Geschwür verhält. Von Krebs, oder einem bösartigen (malignen) Tumor ist in der Medizin generell nur die Rede, insofern eine Metastasenbildung erfolgt und die Invasion anderer Organe stattfindet. Verbreitet sich der Tumor nicht, und bleibt in seinem Wachstum auf einen bestimmten Bereich begrenzt, spricht man von einem gutartigen (benignen) Tumor.

Doch auch gutartige Tumore sind keinesfalls harmlos. Durch das unkontrollierte Wachstum kann die Funktion von lebenswichtigen Organen beeinträchtigt werden. Oft ist eine Entfernung des gutartigen Tumors durch präzise Entfernung des betroffenen Gewebes möglich. Somit ist ein benigner Tumor oft einfacher zu behandeln und mit weniger Komplikationen verbunden als ein bösartiges Geschwür.

Welche Möglichkeiten gibt es zur Krebs Behandlung?

Die Behandlung von Krebs hat sich als kompliziert und langwierig herausgestellt. Da das körpereigene Immunsystem die Krebszellen nicht als schädlich ansieht, müssen die befallenen Zellen mit externen Methoden bekämpft werden. Der Nachteil dieser Methoden liegt inder oft undifferenzierten Zerstörung von Zellen. Die unterschiedlichen Therapiemethoden setzen oft große Teile des Körpers schädlichen Auswirkungen aus. Als Folge berichten viele Patienten chronische Schmerzen, Übelkeit und ein generelles Unwohlsein während ihrer Therapien.

Eine operative Entfernung von bereits verbreiteten Tumoren ist oft nicht möglich. Daher wird in vielen Fällen auf eine, oder eine Kombitnation von zwei Methoden zur Bekämpfung maligner Tumore zurückgegriffen. Diese beiden Therapiemethoden sind bisher in vielen Fällen die einzige Hoffnung auf Heilung für viele Erkrankte, jedoch sind die Nebenwirkungen nicht zu unterschätzen.

Chemotherapie

Eine Chemotherapie kann verheerende Nebenwirkungen haben.
Eine Chemotherapie kann starke Nebenwirkungen haben.

Eine der Säulen in der Krebs Behandlung bildet die Chemotherapie. Hierbei werden so genannte Zytostatika über Tabletten, Spritzen oder Infusionen im gesamten Körper verteilt und sorgen für eine Reduktion der Zellteilung in bestimmten Zellen. Hierbei soll die Erbsubstanz der schnell teilenden Tumorzellen angegriffen werden, sodass die Krebsgeschwüre in ihrem Wachstum gehindert werden.

Da die Zytostatika systematisch im gesamten Körper wirken und nicht nur die Zellteilung der Tumorzellen beeinflussen, kann diese Form der Therapie starke Nebenwirkungen mit sich ziehen. Von Übelkeit, Haarausfall und Beeinträchtigungen des Gedächtnisses bis hin zur Störung der Fortpflanzungsfähigkeit und sogar eine Steigerung des Risikos für weitere Krebserkrankungen, die Belastung auf den Körper kann enorm sein.

Strahlentherapie

Im Gegensatz zu der systematisch wirkenden Chemotherapie wird bei der Verwendung von einer Strahlentherapie nur ein bestimmer Teil des Körpers behandelt. Somit ist es möglich gezielt gegen die Krebsgeschwüre vorzugehen und den Rest des Körpers weitgehend zu schonen. Potenzielle Metastasen können so jedoch nur bedingt behandelt werden, da nur die Bereiche des Körpers bestrahlt werden, in denen ein Tumor klar zu erkennen ist.

Durch die lokale Anwendung der Strahlentherapie beschränken sich die Nebenwirkungen oft auch nur auf die betroffenen Gebiete. So sind Schleimhautentzündungen und Haarverlust bei einer Bestrahlung des Kopf-Bereichs auftreten. Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sind bei einer Bestrahlung des Bauchbereichs möglich. Auch Müdigkeit, Fieber oder Appetitlosigkeit sind meist vorübergehende Symptome einer Strahlentherapie.

Die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie sind meist von akuter Natur. Nach der Beendigung der Therapie bessern sich die Symptome oft. Trotzdem kann die Strahlung eine erhebliche Belastung für die Betroffenen darstellen. Mittel zur Behandlung der Nebenwirkungen können Abhilfe schaffen.

Die Wirkung von CBD gegen Krebs

Eine Krebs Diagnose kann für die Betroffenen im ersten Moment schockierend sein. Trotz der besten Bemühungen von Ärzten rund um die Welt ist bis heute noch keine definitive Heilung gefunden worden. Die bisherigen Therapiemethoden setzen den Körper großen Belastungen aus und können die Lebensqualität drastisch verringern. Wissenschaftler sind bereits seit Jahrzehnten auf der Suche nach einer natürlichen, alternativen Krebsbehandlung. Die Ergebnisse der Studien sind oft enttäuschend.

Cannabis kann Menschen helfen.
Cannabis könnte bei Krebspatienten helfen.

Seit wenigen Jahren haben sich Wissenschaftler der Erforschung von Cannabis zugewendet. Es gab bereits einige, wenige Stimmen die von einer erfolgreichen Nutzung von Cannabis gegen Krebs berichtet haben. Doch bis Studien veröffentlicht wurden, die wissenschaftlich fundierte Beweise lieferten, wurde ihnen keine Beachtung geschenkt. Nun liegen wichtige Erkenntnisse von der medizinischen Nutzung von CBD bei Krebs und vielen anderen Krankheiten vor.

Die Studien über Schmerzen, chronische Entzündungen und Symptome von Depressionen haben erstaunlich positive Ergebnisse enthüllt. Auch im Kampf gegen Epilepsie zeigen dutzende wissenschaftliche Artikel die definitive Wirksamkeit von Cannabis. Jetzt sind auch Erkenntnisse über die erfolgreiche Bekämpfung von Tumoren durch die Anwendung von CBD bei Krebs ans Licht gekommen. Nicht nur die Nebenwirkungen von Chemotherapien und Bestrahlungen scheint Cannabis bei Krebs zu lindern, sondern auch das Wachstum der Krebsgeschwüre selbst geht in einigen Fällen zurück.

Bekämpfung von Tumoren

Immer wieder kursieren Anekdoten von Einzelfällen in denen behauptet wird, eine Anwendung von Cannabis bei Krebs führt zu einem Rückgang der Tumore. Auch verschiedene Studien haben diese Effekte an Tieren und isolierten Krebszellen festgestellt. Jedoch sind erst seit kurzer Zeit wissenschaftliche Studien an Menschen durchgeführt worden. Eine im September 2018 veröffentlichte Studie (2) hat beachtliche Verbesserung einiger Patienten gezeigt.

Ein 5 jähriger Junge mit einem seltenen Hirntumor hat über mehr als sechs Monate einzig und allein CBD gegen Krebs verwendet. Nach zwei operativen Eingriffen, einer Chemotherapie, sowie einer Strahlenbehandlung hat der Junge keine Anzeichen einer Besserung gezeigt. Am Ende der Studie wurde festgestellt, dass der Tumor nach der CBD Therapie um 60% seiner ursprünglichen Größe geschrumpft ist.

Und nicht nur dieser Einzelfall wurde im Umfang dieser Studie beobachtet. Eine positive Wirkung des CBD wurde bei 92% der Studienteilnehmer festgestellt. Eine vollkommene Heilung wurde zwar nicht erreicht, doch so wurden zahlreiche Verbesserungen des Zustandes der Patienten festgestellt. Besonders bei Brustkrebspatienten haben die Durchführenden eine deutliche Verbesserung nach Behandlung mit Hanföl gegen Krebs beobachten können.

Linderung von Nebenwirkungen

Doch nicht nur in der direkten Bekämpfung von Tumoren kann Cannabis gegen Krebs helfen. Auch die potentiell folgenschweren Nebenwirkungen einer Chemotherapie können mit einer Nutzung von CBD bei Krebs gelindert werden. Cannabidiol besitzt schmerzlindernde Eigenschaften und wirkt deutlich entspannend. Für Patienten die während einer Chemotherapie die nicht unüblichen chronischen Schmerzen erfahren oder mit Krämpfen zu kämpfen haben, könnte CBD die Lösung sein.

Auch die Schwächung der Gedächtnisleistung kann eine große Strapaze für die Betroffenen sein. Im Gegensatz zu THC kann das nicht psychoaktive Cannabidiol zu einem klaren Kopf verhelfen. Durch Interaktion mit dem körpereigenen Endocannabinoidsystem wirkt CBD bei Krebs auf die Glutamatproduktion und kann so eine Aktivierung mentaler Kapazitäten hervorrufen. Auch potenzielle Entzündungen werden durch Aufnahme von CBD gehemmt, sollte das Immunsystem von der Chemotherapie geschwächt sein.

Viele Betroffene haben mit Depressionen und Ängsten zu kämpfen. Selbst wenn das soziale Umfeld bei der Therapie unterstützend wirkt, kann der lange und schwierige Weg zur Heilung durch dunkle Abschnitte führen. Eine natürliche Lösung könnte sich mit der Nutzung von Cannabis bei Krebs anbieten. Cannabidiol hat bereits in vielen Fällen stimmungshebende und angsthemmende Wirkungen gezeigt. Folglich ist auch eine mögliche effektive Anwendung von CBD bei Krebs und den zusammenhängenden emotionalen Belastungen möglich.

Studien über die Wirkung von Cannabis gegen Krebs

Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse für CBD bei Krebs.
Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse.

Die Wissenschaft hat bereits enorme Fortschritte in der Behandlung von verschiedenen Krebsformen gemacht. Trotzdem gibt es einige Arten von wucherndem Zellwachstum bei denen jede koventionelle Methode versagt. Die Verwendung von . Die ersten Studien in diesem Gebiet zeigten vor einiger Zeit interessante Effekte beim Einsatz von THC und CBD gegen Krebs.

So wurde aus einer Untersuchung mehrerer wissenschaftlicher Arbeiten im Februar 2013 (3) von britischen Wissenschaftlern festgestellt, dass Cannabinoide das Zellsterben von Tumorzellen begünstigen können. Desweiteren wird den Wirkstoffen von Cannabis in der Zusammenfassung der Arbeit zugeschrieben die Verbreitung von Tumoren zu hindern. Cannabinoide sollen auch die Anhaftung und die Invasion von Tumorzellen an gesundes Gewebe erschweren, so heißt es in der wissenschaftlichen Arbeit der Briten.

Eine der vielversprechendsten Methoden

Auch nach Laboruntersuchungen sehen die Effekte von Cannabis bei Krebs und Tumorzellen vielversprechend aus. Amerikanische Wissenschaftler erachten in ihrer Arbeit aus dem Jahr 2012 (4) eine Beeinflussung des Endocannabinoidsystems als “eine der vielversprechendsten neuen Methoden um die Ausbreitung von Krebs zu reduzieren”. Mit einer Einwirkung auf die Funktionen des Endocannabinoidsystems sind Cannabinoide wie CBD gegen Krebs somit ein potentielles Mittel um gegen bösartige Tumore vorzugehen.

Erste Studie an Menschen ist erfolgreich

Die aussagekräftigste aller Studien ist jedoch eine Auswertung der Therapien von über 100 Krebspatienten, welche sich für eine Behandlung mit synthetischem CBD entschieden hatten. In der Veröffentlichung der Arbeit aus dem Jahr 2018 (2) wird beschrieben, dass schon zwei Anwendungen von jeweils 10mg CBD pro Tag positive Effekt für 92% der Teilnehmer zeigten. Besonders beeindruckende Fälle beinhalten unter anderem mehrere Patientinnen im Alter von 62+ mit Brustkrebs.

In mehreren Fällen wurden Tests durchgeführt welche die Konzentration von Krebszellen im Blut der Patientinnen gemessen haben. In den Fällen in denen die Behandlung mit CBD gegen Krebs die einzige Methode der Therapie gewesen ist, war eine deutlich reduzierte Konzentration von Krebszellen nach teilweise weniger als einem Jahr festzustellen. Ein weiterer Fall der Studie beschreibt einen 72 jährigen Patienten mit Prostatakrebs. Nach dem Einsatz von CBD neben seinen herkömmlichen Therapien wurde nach nur einem Jahr weniger als die Hälfte der Krebszellen in seinem Blut gefunden als noch zu Beginn der Studie zu finden waren.

Doch die wohl bedeutsamste Entdeckung der Studie ist die Wirkung von Cannabis bei Krebs eines fünf Jahre alten Patienten. Sein seltener Hirntumor war gegenüber allen bisher versuchten Behandlungsmethoden resistent. Nur nach einer Behandlung mit ausschließlich medizinischem Hanföl ist ein drastischer Rückgang seines Tumors zu verzeichnen gewesen.

Alles in allem zeigt die Studie vielversprechende Erfolge in der Verwendung von Cannabis bei Krebs. Die durchführenden Forscher sagten aus, dass Cannabinoide eine nützliche Rolle in der Behandlung von Krebssymptomen wie Schmerzkontrolle, Übelkeit und starkem Gewichtsverlust spielen. Zurzeit sehen die Ärzte CBD bei Krebs noch nicht in einer primären Rolle der Behandlung. Jedoch unterstützen sie weitere Studien über die Verwendung von CBD gegen Krebs um alle möglichen Vorteile der Cannabinoide vollkommen zu verstehen und nutzen zu können.

Der Entourage Effekt des Cannabis gegen Krebs

Die oben genannten Studien wurden größtenteils mit synthetisch hergestelltem Cannabidiol durchgeführt. Jedoch wurde in einem wissenschaftlichen Artikel aus dem International Journal of Onkology im Mai 2017 (5) festgestellt, dass die Zusammenwirkung mehrerer Cannabinoide eine vorteilhafte Synergie zur Bekämpfung von Leukämie Zellen hervorrufen kann.

Zuvor war ein Zusammenspiel mehrerer Cannabinoide und anderen Stoffen der Hanfpflanze als Entourage Effekt bekannt. So genannte Vollspektrum Öle haben eine höhere Bioaktivität gezeigt, weniger Nebenwirkungen hervorgerufen und eine stärkere Wirkung der Cannabinoide begünstigt. Eine solche Synergie der natürlichen Stoffe aus der Hanfpflanze ist für Forscher höchst interessant. Auch in der oben genannten Studie mit über 100 Teilnehmern wurde versucht ein Zusammenspiel von THC und CBD gegen Krebs herzustellen. Die Ergebnisse lassen jedoch bislang nicht auf eine eindeutig bessere Wirkung von CBD gegen Krebs schließen.

Medizinisch reines Cannabidiol hat viele Vorteile aufgrund seiner Reinheit und dem Ausschluss von möglicherweise schädlichen Extraktionsmitteln oder Pflanzenresten. Jedoch ist hier der Entourage Effekt welcher nur in pflanzlich gewonnenem CBD vorhanden ist, nicht gegeben. Generell ist ein Vollspektrum Öl aus diesem Grund zu bevorzugen, insofern die Extraktion schonend passiert und die Qualität des Öls durch Labortests geprüft ist.

Lungenkrebs besiegt durch CBD Öl

Lungenkrebs ist eine besonders tödliche Art der Krebserkrankungen. Zahlen aus 2014 (6) sagen aus, dass die Wahrscheinlichkeit für Erkrankte länger als 5 Jahre nach der Diagnose zu überleben geringer als 20% ist. Somit ist es verständlich, dass sowohl Ärzte, als auch Betroffene nach einer alternativen Heilmethode suchen. Ob diese Heilung in der natürlichen Effektivität von CBD bei Krebs liegt, ist noch offen. Jedoch sticht ein besonderer Fall aus der Masse heraus.

Eine besonders beeindruckende Fallstudie (7) die im Februar 2019 veröffentlicht wurde, beschreibt den rapiden Rückgang von dem Lungenkrebs eines 81 jährigen Mannes welcher zur Therapie ausschließlich CBD Öl verwendet hat. Im Oktober 2016 wurde dem Mann ein 2,5cm x 2,5cm großer Tumor in seinem unteren linken Lungenflügel identifiziert. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters hat er jedoch Strahlen- und Chemotherapie abgelehnt, um Einbußen seiner Lebensqualität zu vermeiden.

Ehemaliger Raucher

Der Mann war ehemalig Raucher und hat laut eigenen Angaben 15 Jahre lang um die 18 Zigaretten täglich geraucht. Jedoch hat er seit 45 Jahren keinen Tabak in irgendeiner Form konsumiert.

Der Mann hat CBD gegen Krebs benutzt,
Der Mann wurde von seinem Lungenkrebs befreit.

Nachdem der Tumor zunächst gewachsen war, stellten die Ärzte einen rapiden Rückgang des Tumors über den Verlauf von rund einem Jahr fest. Nach eingehender Befragung stellte sich heraus, dass der Mann eine eigene Behandlung mit Hanföl gegen Krebs vorgenommen hatte.

Der Tumor war im Januar 2019 nur noch schwach zu erkennen. Eine Änderung in seiner Ernährung oder sonstigen Lebensweise habe nicht stattgefunden. Das Resultat ist daher verblüffend. Die Fallstudie könnte das erste Anzeichen dafür sein, dass CBD nicht nur zur Behandlung von den Nebenwirkungen der Krebstherapien sorgen kann. Stattdessen ist der Einsatz von CBD bei Krebs eine primäre Behandlungsmethode und könnte unter Umständen eine ernst zu nehmende alternative Krebsbehandlung sein.

Da der Fall zwar ausführlich dokumentiert ist, aber diese Wirkung des Cannabis bei Krebs bisher nur ein einziges Mal beobachtet werden konnte, ist es zu früh um von einer definitiven Heilung zu sprechen. Lungenkrebs kann in den Jahren nach einer erfolgreichen Therapie zurückkehren. Trotzdem ist dieser Fall als ein Beispiel der vielversprechende Wirkung von CBD gege Krebs anzusehen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Cannabis

In den bisherigen Studien über die Verwendung von CBD gegen Krebs wurde das Cannabinoid sehr gut vertragen. Nebenwirkungen sind bei der Studie aus dem September 2018 (2) mit 119 Teilnehmern absolut keine aufgetreten. Das bestätigt auch ein Report der World Health Organisation aus dem Jahr 2017 (8).

  • Cannabidiol ist gut verträglich
  • CBD stellt keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar
  • Das Abhängigkeits- und Missbrauchsrisiko von CBD ist gering
  • CBD ist nicht psychoaktiv

Jedoch sind bei einigen Fällen Nebenwirkungen aufgetreten sobald hohe Konzentrationen über eine lange Zeit eingenommen wurden. So berichten Nutzer von einer Hemmung ihres Appetit, Schläfrigkeit und in seltenen Fällen von einer Benommenheit durch einen niedrigen Blutdruck. Desweiteren ist eine Beeinträchtigung von verschiedenen Arzenimitteln vorhanden, weswegen unbedingt vor Einnahme eines Hanföl gegen Krebs mit dem verantwortlichen Arzt eine Rücksprache gehalten werden sollte.

Käufer die einen Online-Kauf eines Hanföls gegen Krebs in Erwägung ziehen, sollten geprüfte und zertifizierte Produkte auswählen um Risiken zu minimieren. Oft nutzen CBD Öl Produzenten schädliche Extraktionsmethoden mit Alkohol oder Schwermetallen mit welchen das Öl verschmutzt werden kann. Eine CO² Extraktion ist zurzeit die fortgeschrittenste und schonendste Möglichkeit um an Vollspektrum CBD Öl zu gelangen. Bei Zweifeln fragen Sie den Produzenten nach der Extraktionsmethode und nach einem Zertifikat der Qualität.

Erfahrungsberichte

Ich bekam im März 2017 die Diagnose Darmkrebs. Zuerst wollte ich es gar nicht wahr haben, dass ich einen Tumor habe, bösartig soll er auch noch sein. Glücklicherweise wurde er in einem recht frühzeitigem Stadium entdeckt und konnte noch recht gut behandelt werden sagte mein Arzt. Die darauffolgende Chemo war grauenvoll. Ich fühlte mich schlapp, hatte chronische Schmerzen im ganzen Körper und mir war andauernd Übel. Irgendwann erfuhr ich von CBD Öl und habe es direkt ausprobiert. Ich hatte wesentlich weniger Schmerzen und mir ging es grundsätzlich einfach besser. Der Tumor war nach einem langen Jahr auch endgültig verschwunden, das Öl hat mir wesentlich dabei geholfen die Zeit durchzustehen.

-Maria 48

Die Ärzte haben den Prostatakrebs bei mir erst gefunden als er schon recht fortgeschritten war. Mir wurde das volle Programm gegeben: Chemotherapien und Bestrahlung. Wochenlang wurde ich behandelt, besser wurde es nicht wirklich. Meine Frau hat mir gesagt dass ich das Cannabis Öl nehmen sollte, Sie hätte mal irgendwas gelesen. Was soll ich sagen, nachdem ich ein paar Tropfen von dem bitteren Zeug jeden Tag für ein paar Wochen nahm, haben die Ärzte mir gesagt, dass die Chemo endlich funktioniert. Man kann ja sagen was man will, aber bei mir hats geklappt.

-Hubert 68

Dosierung und Anwendung

Es gibt viele Wege CBD bei Krebs einzunehmen. Die Stärke und Dauer der Wirkung kann unter den verschiedenen Arten variieren. So wird CBD beispielsweise über die Magenschleimhäute nur langsam aufgenommen. Eine effektive und sichere Methode der Anwendung von CBD bei Krebs ist die sublinguale Aufnahme von CBD Öl.

  • Tropfen Sie 2-3 Tropfen CBD Öl unter Ihre Zunge
  • Schließen Sie den Mund und warten Sie 30-60 Sekunden
  • Nun wurde das CBD durch Ihre Mundschleimhäute aufgenommen
  • Die Effekte des Cannabidiol sollten innerhalb von 30-60 Minuten einsetzen
  • Die Dauer der Wirkung kann bis zu vier Stunden lang anhalten
  • Wiederholen Sie die Anwendung zwei bis viermal am Tag

Wir empfehlen bei der ersten Dosierung von CBD bei Krebs 3 Tropfen jeweils morgens uns abends einzunehmen. Da CBD Öl nicht bei jedem Menschen gleich verträglich ist, empfehlen wir die Therapie mit einer niedrigen Konzentration von Cannabidiol zu starten und sich langsam an die optimale Dosierung heranzutasten. Desweiteren ist es wichtig vor dem Beginn der regelmäßigen Einnahme von Cannabis bei Krebs ihren Arzt oder Therapeuten zu konsultieren. Professionelle Heilpraktiker sind darin geschult das gesamte Krankheitsbild in Betracht zu ziehen und mögliche Risiken zu minimieren.

Schlusswort

Die Verwendung von CBD bei Krebs hat in einzelnen Fällen großartige Erfolge verzeichnen können, von einer eindeutigen Heilung ist jedoch noch nicht zu sprechen. Die Studienlage ist bislang noch vergleichweise dünn und es wäre falsch eine falsche Hoffnung für Erkrankte zu verbreiten. Die Wirksamkeit von CBD bei Krebs ist jedoch unabstreitbar. Der Bereich der Krebsforschung hat mit Cannabidiol und anderen Cannabinoiden vielleicht eine neue, komplementäre Behandlungsmethode zu den bisherigen Therapien gefunden.

Fälle wie der des 81 jährigen Lungenkrebspatienten sind bislang nicht die Regel. Ärzte rund um die Welt setzen jedoch seit Jahren alles daran so schnell wie möglich eine zuverlässige Heilmethode für verschiedenste Krebsarten zu finden. Zurzeit gilt jedoch noch die Regel: Vorbeugung ist besser als Heilung. Die häufigsten Ursachen von Krebs sind vermeidbar. Eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung und limitierter Nutzung von Alkohol und Zigaretten ist wohl noch das beste Mittel gegen Krebs.

Für Krebs Patienten könnte CBD die starken Nebenwirkungen ihrer Therapie lindern und ihnen ein besseres Leben verschaffen. Alleinig auf CBD zur Krebstherapie zu setzen ist jedoch nicht zu empfehlen. Aufgrund der geringen oder sogar nicht existenten Nebenwirkungen kann CBD jedoch ohne große Bedenken zusätzlich zur Chemo- oder Strahlentherapie verwendet werden. Eine Beratung mit dem zuständigen Onkologen sollte jedoch immer vor der Einnahme neuer medizinischer Wirkstoffe getätigt werden.

Verweise

(1) Nach M. Bahadir, H. Parlar, Daniela Angerhöfer, Michael Spiteller: Springer Umweltlexikon. Berlin/ Heidelberg 2000, S. 248.

(2) https://www.researchgate.net/publication/328012075

(3) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22506672

(4) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3366283/

(5) https://www.spandidos-publications.com/ijo/51/1/369

(6) https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/

(7) https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/2050313X19832160

(8) https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf

Cannabis gegen Krebs – eine neue Hoffnung?
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