Durch CBD bei Migräne wird vielen Menschen geholfen

Die Schmerzen einer Migräne können stechend, pochend oder pulsierend sein und bis zu drei Tagen anhalten. Dass Cannabis bei Migränen genau das bewirkt, behaupten Wissenschaftler in den neusten Studien zu dem Thema. Warum eine Verwendung von CBD gegen Migräne so effektiv ist und wie Menschen von der natürlichen Heilkraft profitieren, erfahren Sie in diesem Artikel.

Von der Mitte des 19. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Cannabis bei Migränen ein gängiges Mittel für viele Menschen. In einem Artikel amerikanischer Forscher (1) wurden medizinische Studien aus den vergangenen Jahrhunderten analysiert und ausgewertet. Die Ergebnisse waren erstaunlich deutlich. So wurden in der Großzahl der Berichte von einem starken Rückgang von Migränesymptomen berichtet. Teilweise wurde Cannabis gegen Migränen als “effektivstes Medikament gegen Migränen” seiner Zeit eingestuft.

Die Beweislage für eine effektive Wirkungsweise von Cannabis und insbesondere CBD bei Migräne und Kopfschmerzen scheint eindeutig zu sein. Warum also existiert das gesellschaftliche Stigma gegen Cannabis noch? Die verschärfte Drogenpolitik vieler Länder macht es schwer die medizinischen Vorteile einer Nutzung von Cannabis gegen Migräne und andere chronische Schmerzerkrankungen zu erfahren. Deshalb greifen viele Menschen auf eine legale, ebenso effektive Alternative zu THC zurück, Cannabidiol. CBD ist in den meisten westlichen Ländern rechtlich problemlos erhältlich. Mediziner schätzen, dass CBD mehr therapeutische Anwendungsmöglichkeiten als das psychoaktive THC besitzt.

Die Erforschung der medizinischen Wirksamkeit von Cannabis bei Migräne hat bereits beeindruckende Ergebnisse gezeigt. Die Nutzung von künstlich hergestellten Schmerzmitteln gegen Migräne könnte schon bald überflüssig geworden sein. Mit minimalen Nebenwirkungen und einer systematisch schonenden Wirkung von CBD bei Migräne könnte Cannabis die Zukunft bei chronischen Schmerzen aller Art sein.

Was ist Migräne?

Betroffene einer Migräne leiden oft unter starken, anfallsartigen Kopfschmerzen die teilweise bis zu 72 Stunden lang anhalten können. Die Schmerzen betreffen in den meisten Fällen nur eine Seite des Kopfes, in einigen Fällen wechselt der Schmerz jedoch auch auf die andere Seite über. Auch Symptome wie Appetitlosigkeit und Lichtsensitivität sind nicht ungewöhnlich in vielen Fällen einer Migräne. Zu teils können die Schmerzen den Arbeitsalltag so sehr stören, dass eine Konzentration auf einfachste Aufgaben nicht mehr möglich ist.

Eine Verwendung von CBD Öl bei Migräne kann helfen.
Migräne kann sehr belastend sein.

Schätzungen zufolge leiden bis zu 14 % aller Frauen an einer Migräne Erkrankung. Von den Männern sind bis zu acht Prozent von den Schmerzattacken betroffen. Aufgrund dieser weit verbreiteten Krankheitserscheinung und den damit verbundenen verlorenen Arbeitstagen entstehen sogar messbare volkswirtschaftliche Schäden. Verschiedene Methoden zur Linderung der Krankheitssymptome werden seit Jahrzehnten erforscht. Zu den meist genutzten Mitteln gehören frei verkäufliche Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen.

Seit einigen Jahren sind auch spezielle Anti-Migräne Medikamente in Apotheken erhältlich. Triptane und Ergotamine können Symptome von Migräne in vielen Fällen für kurze Zeit lindern und die Schmerzen erträglicher machen. Viele Nutzer dieser Medikamente berichten jedoch schwere Nebenwirkungen nach langer, regelmäßiger Nutzung. So sollen zwar Schmerzen im Kopf verschwunden sein, aber Schmerzen im Körper auftreten. Starke Übelkeit und Erschöpfung wurde den Migräne Mitteln ebenfalls zugeschrieben.

Ungleichheit des Serotoninspiegels

Der Ursprung von Migräne Erkrankungen ist bislang noch nicht zu 100 % bekannt. Ärzte vermuten, dass eine Anfälligkeit für Migräne erblich bedingt sein könnte. Des Weiteren konnte eine Imbalance verschiedener Botenstoffe im Gehirn von Betroffenen festgestellt werden. Serotonin und Noradrenalin sind in Verbindung einiger anderer Stoffe für die Kontrolle des Schmerzempfinden verantwortlich. Es wird vermutet, dass eine Störung des empfindlichen Gleichgewichts von diesen Botenstoffen zu einer verstärkten Anfälligkeit für Migräne führen könnte.

Schmerzmittel bei Migräne helfen oft nur bedingt.
Eine Anfälligkeit für Migränen kann zum Teil vererbt werden.

Ein weiterer Aspekt, der potenziell für Migräne Schmerzen verantwortlich sein könnte, ist die Entzündung von Blutgefäßen im Gehirn. Diese neurogenen Entzündungen können unter bestimmten Bedingungen Migräne Schmerzen verursachen. Die Ausschüttung entzündlicher Eiweißstoffe sorgt für eine deutlich erhöhte Schmerzsensitivität, sodass selbst die Pulsschlag welle des Blutes oft als pulsierender Schmerz empfunden wird.

Obwohl die exakte Wirkungsweise von Serotonin bei Migräne noch nicht vollkommen verstanden wurde, konnte bereits ein Zusammenhang mit dem körpereigenen Endocannabinoid System festgestellt werden. Laut Experten (2) kann das Endocannabinoid System durch verschiedene Prozesse den Serotoninspiegel im Körper regulieren und somit bei Stress und chronischen Schmerzen helfen. Die Verwendung von Cannabinoiden wie CBD bei Migräne könnte daher eine mögliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln darstellen.

Wirkung von Cannabis bei Migräne

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien durchgeführt, welche die Wirksamkeit von Cannabis bei verschiedenen Erkrankungen untersucht haben. Die Ergebnisse sehen grundsätzlich vielversprechend aus. Neben potenzieller Anwendungsmöglichkeiten von CBD bei Epilepsie und einigen Krebsarten, ist die prominenteste Eigenschaft von Cannabinoiden ihre Fähigkeit zur Linderung chronischer Schmerzen.

Auch die entspannende Wirkung von Cannabidiol kann bei starken Kopfschmerzen helfen. Durch eine Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Dopamin Rezeptoren ermöglicht CBD bei Migräne eine effektivere Nutzung der körpereigenen Dopamin Reserven. Die Folge davon ist eine gehobene Grundstimmung und ein gehemmtes Schmerzempfinden. Cannabis bei Migräne könnte daher nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch von Stress befreien und entspannend wirken.

Des Weiteren kann die entzündungshemmende Wirkung von CBD bei Migräne eine wichtige Rolle spielen. Cannabidiol hat bereits in zahlreichen Studien eine belegte Wirksamkeit bei chronischen Entzündungen aufgewiesen. Durch eine Hemmung der Entzündungen von Blutgefäßen kann Cannabis bei Migräne die Schmerzsensitivität regulieren und Migränesymptome lindern. Die Wirksamkeit von Cannabis bei Migräne ist noch nicht eindeutig belegt. Jedoch deuten viele Zeichen zumindest auf eine Linderung der Schmerzen hin.

Studien über die Wirkung von Cannabis bei Migräne

Es gibt vergleichsweise wenige Studien über die Wirkung von Cannabinoiden wie CBD bei Migräne. Jedoch haben Forscher in einem Großteil dieser Studien eine klare Wirkung von THC und CBD bei Migräne beobachten können. So berichten amerikanische Forscher in einer Analyse verschiedener Studien (1), dass Cannabis als eine mögliche Behandlung gegen Kopfschmerzen werden könnte. Weiter erläutern die Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen einem Endocannabinoid Mangel und mehreren potenziellen Ursachen von Kopfschmerzen und Migräne.

Studien haben herausgefunden dass CBD Migräne bekämpft.
Studien haben eine Wirksamkeit von CBD bei Migräne bestätigt.

Eine andere Studie die von Medizinern an der Universität von Colorado im Mai 2016  (3) veröffentlicht wurde, zeigt eine durchschnittliche Verringerung der Anzahl an Kopfschmerzen nach

Nutzung von medizinischen Cannabis. So berichteten knapp 40 % von den 121 Studienteilnehmern positive Effekte mit der Verwendung von Cannabis gegen Migräne. Die Anzahl der Kopfschmerzen halbierte sich im Durchschnitt bei den Teilnehmern der Studie.

Das Besondere an dieser Studie ist die besonders geringe Anzahl an Nebenwirkungen von denen die Studienteilnehmer berichteten. So haben fast 90 % der Teilnehmer keine negativen Effekte verspürt. Mitunter die häufigsten Beschwerden waren hierbei die schlechte Kontrollierbarkeit der Dosierung in Lebensmitteln. Diese Studie zeigt erste Beweise für eine Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei Migräne und Kopfschmerzen. Jedoch müssen kontrollierte, doppelblinde Studien durchgeführt werden, bevor eine eindeutige Aussage getroffen werden kann.

Cannabis bei Migräne ist eine Alternative

Eine italienische Studie wurde im Jahr 2017 beim Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie präsentiert, mit beeindruckenden Ergebnissen. Die Forscher haben 79 Freiwilligen die unter chronischer Migräne leiden Behandlungsmethoden mit CBD und THC unterzogen, während eine Vergleichsgruppe ein Antidepressivum bekam, welches Wirkungen bei Migränen gezeigt hat. Nach drei Monaten zeigte sich, dass die Gruppe, welche Cannabinoide wie THC und CBD bei Migräne bekamen, leicht bessere Resultate erzielte als das Antidepressivum.

Wir konnten zeigen, dass Cannabinoide eine Alternative zu etablierten Behandlungen in der Migräne-Prävention sind

Diese Erkenntnis könnte ein wichtiger Wendepunkt in der Behandlung von Migränen sein. Mit vielen Hinweisen auf eine historische Nutzung von Cannabis bei Migränen und eindeutigen Ergebnissen von aktuellen Studien ist das Potenzial von CBD und THC schwer zu übersehen. Besonders in Bezug auf die geringen Nebenwirkungen der Cannabinoide sind die Studien interessant. Eine effektive und schonende Wirkung ist für viele Patienten die unter Migräne leiden von großer Bedeutung.

Doch für eine medizinische Empfehlung sind die bisherigen Ergebnisse noch nicht ausreichend. Potenzielle Risiken nach langer Nutzung von Cannabis bei Migräne sind noch nicht genügend erforscht. Der medizinische Wert von THC und CBD bei Migräne ist zwar nicht zu übersehen, doch ist die Studienlage im Vergleich zu bereits zugelassenen Medikamenten für die Behandlung von Migräne noch zu dünn.

Erfahrungsberichte

Früher hatte ich mindestens ein Mal pro Woche richtig böse Migränen. Meistens habe ich gespürt, dass mir der Stress auf der Arbeit nicht gut tut und sich die Kopfschmerzen anbahnen. Gegen die Schmerzen habe ich meist versucht mich hinzulegen, das Licht aus zu machen und ein kühles Handtuch auf die Stirn zu legen. Das hat aber oft nur wenig geholfen. Seit ich CBD Öl nehme, sind meine Migränen nicht nur weniger, sondern auch schwächer geworden. Ich spüre wie sich mein Körper entspannt und der ganze Stress wie weggeblasen ist.

-Silke 32

Meine Migränen konnten manchmal richtig schlimm werden. Manchmal lag in tagelang mit grauenvollen Kopfschmerzen tagelang im Bett und konnte einfach nur warten, damit es aufhört. Paracetamol und Ibuprofen habe ich oft genommen, aber irgendwann haben die Pillen nicht mehr so gut funktioniert. Das Cannabis Öl ist meine Rettung gewesen. Wenn ich eine Migräne bekomme, brauche ich jetzt meist nicht mal eine Pause. Ich kann einfach ohne Probleme den Alltag bestreiten und spüre die blöden Schmerzen fast gar nicht mehr!

-Eva 38

Teilweise waren meine Kopfschmerzen schon recht heftig. Ich dachte eigentlich, dass nur Frauen Migräne bekommen würden. Jetzt weiß ich es besser. Das erste mal als ich das CBD Öl benutzt habe, hat es die Kopfschmerzen direkt gelindert. Ich nehme jetzt 3 Tropfen jeweils morgens und abends. Kopfschmerzen habe ich kaum noch und in der Nacht kann ich jetzt auch wesentlich besser schlafen.

-Sebastian 29

Nebenwirkungen von CBD

Die Verwendung von CBD bei Migräne ist mit sehr geringen Risiken verbunden. Im Gegensatz zu THC ist Cannabidiol nicht psychoaktiv und daher in den meisten westlichen Ländern problemlos legal zu erwerben. Der bei dem Konsum von CBD wird der Nutzer also nicht benebelt und erfährt kein “high” wie es bei THC haltigem Cannabis der Fall ist. Das ist besonders Wichtig in der Anwendung von Cannabis bei Migräne, da ein Rauschzustand in vielen Situationen unvorteilhaft ist.

Auch die Suchtgefahr von CBD wird als äußerst gering eingestuft. In einem Report der World Health Organisation (4) wurde in CBD keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit gesehen.

  • Cannabidiol ist gut verträglich
  • CBD stellt keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar
  • Das Abhängigkeits- und Missbrauchsrisiko von CBD ist gering
  • CBD ist nicht psychoaktiv

Auch in den Studien über die Nutzung von Cannabis gegen Migräne wurden nur selten negative Nebenwirkungen von CBD festgestellt. Starke Rauschzustände bemängelten nur Nutzer von THC haltigem Cannabis. Bei der Verwendung von CBD Öl sind Nebenwirkungen schwach und selten. Das heißt jedoch nicht, dass es keine unerwünschten Effekte bei CBD Konsum geben kann.

Speziell für Betroffene von einer Migräne Erkrankung sind Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit und das gehemmte Hungergefühl von großer Bedeutung. Diese Nebenwirkungen können bei Konsum von einer hohen Konzentration eines CBD Produktes auftreten und sind nicht permanent. Jedoch sollten die potenziellen Risiken der Nutzung von CBD bei Migräne bekannt sein. Es empfiehlt sich, vor der medizinischen Nutzung von CBD gegen Migräne die Beratung eines Heilpraktikers zu suchen, um eine optimale Wirkung zu garantieren.

Dosierung und Anwendung

Es gibt viele Wege CBD bei Migräne einzunehmen. Die Stärke und Dauer der Wirkung kann unter den verschiedenen Arten variieren. So wird CBD beispielsweise über die Magenschleimhäute langsamer aufgenommen als, wenn es über die Lunge inhaliert wird. Eine effektive und sichere Methode der Anwendung von CBD bei Migräne ist die sublinguale Aufnahme von CBD Öl.

  • Tropfen Sie 2-3 Tropfen CBD Öl unter Ihre Zunge
  • Schließen Sie den Mund und warten Sie 30-60 Sekunden
  • Nun wurde das CBD durch Ihre Mundschleimhäute aufgenommen
  • Die Effekte des Cannabidiol sollten innerhalb von 30-60 Minuten einsetzen
  • Die Dauer der Wirkung kann bis zu vier Stunden lang anhalten
  • Wiederholen Sie die Anwendung zwei bis viermal am Tag

Doch auch die Inhalation eines CBD Liquids durch einen Verdampfer oder eine E Zigarette ist eine mögliche Alternative bei starken Kopfschmerzen. Die Wirkung setzt hierbei nach nur wenigen Sekunden ein und kann Kopfschmerzen schnellstmöglich lindern.

Schlusswort

Die Studien zur Verwendung von CBD bei Migräne haben große Erfolge der Therapien zeigen können. Es wurde berichtet, dass Kopfschmerzen weniger oft vorgekommen sind und in einer deutlich schwächeren Ausprägung eintraten. Im direkten Vergleich stellten Forscher fest, dass Cannabinoide wie CBD bei Migräne mindestens genauso gut wirken wie etablierte Mittel gegen Migräneattacken.

Eine Verwendung von Cannabis bei Migräne stellte sich als eine schonende und gleichzeitig Effektive Art zur Bekämpfung von Migräne heraus. Da die Nebenwirkungen von CBD bei Migräne selten und nur schwach auftreten, ist eine Verwendung von Cannabis gegen Kopfschmerzen zurzeit als empfehlenswert anzusehen. Obwohl potenzielle Langzeitrisiken noch nicht zu 100 % erforscht wurden, gibt es wenige Hinweise auf schädliche Auswirkungen von Cannabinoiden.

Alles in allem könnte Cannabis die Lösung für Migräne, chronische Kopfschmerzen und Stress induzierte Belastungen sein. Die Studienlage unterstützt die Hypothese, dass CBD bei Migräne ein ernst zu nehmendes Mittel mit großem medizinischem Wert darstellt. Weitere Studien werden die genauen Wirkungsweisen von Cannabinoiden erforschen, jedoch sollte eine effektive und sichere Nutzung von CBD Öl bei Migräne nach Absprache mit einem Heilpraktiker kein Problem darstellen.

Verweise

(1) https://www.liebertpub.com/doi/pdf/10.1089/can.2016.0033

(2) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21354188

(3) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26749285

(4) https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf

Hilft Cannabis bei Migräne gegen Kopfschmerzen?
4.6 Sterne (13 Stimmen)

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