Bei Rheuma kann Cannabis helfen.

Die Verwendung von Cannabis bei Rheuma hat in den letzten Jahren an immer mehr Beliebtheit gewonnen. Betroffene berichten deutliche Verringerungen ihrer Schmerzen und in einigen Fällen sogar einen Rückgang verschiedener Symptome. Bisher ist die Nutzung von Cannabis bei Rheuma und anderen schweren Krankheiten sehr umstritten. Forscher müssen noch weitaus mehr klinische Studien durchführen, um eine eindeutige Wirksamkeit von Cannabis bei Rheuma zu bestätigen.

Doch das Potenzial der Hanfpflanze ist groß. So zeigten zahlreiche Studien über CBD eine eindeutig schmerzlindernde Wirkung für einen Großteil der behandelten Patienten. Besonders in schweren Fällen von Epilepsie berichteten Untersuchungen beeindruckende Effekte von der Nutzung eines CBD Öls. Dass Cannabis in der Lage ist Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu hemmen und gegen Ängste und Depressionen vorzugehen, ist für viele Mediziner eindeutig.

Die Bedeutung von Cannabis bei Rheuma

Viele Gegner von Cannabis verweisen auf die starke psychoaktive Wirkung von THC und damit verbundene potenzielle Gefahren. Somit ist THC haltiges Cannabis trotz großen Protesten für eine Legalisierung noch immer in vielen Ländern der Welt verboten. Doch seit kurzer Zeit steht ein anderer Wirkstoff der Hanfpflanze im Rampenlicht: Cannabidiol. Ohne psychoaktive Wirkung oder Potenzial für Missbrauch stellt CBD eine effektive und gleichzeitig legale Alternative zu der Verwendung von THC dar.

In den vergangenen Jahren hat CBD aufgrund seiner effektiven Wirksamkeit bei vielen Beschwerden an Beliebtheit gewonnen. So nutzen viele Menschen das legale Mittel in Form eines Öls oder Verdampfer-Liquids gegen ihre Schmerzen oder Entzündungen. Ein großer Vorteil von CBD Öl bei Rheuma ist die schonende Wirkung des Cannabinoids. Eine Verwendung ist mit nur sehr geringen und seltenen Nebenwirkungen verbunden. Somit könnte CBD eine äußerst sichere Alternative zu vielen, belastenden Medikamenten darstellen.

Während CBD in einigen Ländern dennoch skeptisch beäugt wird, gibt es in Amerika bereits eine Vielzahl an CBD Produkten. Die Menschen dort können zur Linderung von Angst, Migräne oder Angespanntheit zu CBD Gummibärchen oder CBD Cocktails greifen. Die Zahl der Menschen, welche von Cannabidiol profitieren können, ist enorm hoch. Daher gilt es über das Thema aufzuklären und kranken Menschen eine alternative, natürliche Heilmethode anzubieten.

Die Behandlung von Rheuma durch Cannabis oder zumindest eine Linderung der Symptome scheint für viele Betroffene gute Ergebnisse zu erzielen. Wie genau Cannabis bei Rheuma wirkt, welche Effekte Patienten erwarten können und was wissenschaftliche Studien zur Verwendung von CBD gegen Rheuma sagen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Rheuma?

Rheuma beschreibt über 100 Arten verschiedener Erkrankungen mit unterschiedlichen Symptomen und Verläufen. Was all diese Krankheiten gemeinsam haben, ist eine Entzündung bestimmter Bereiche des Körpers. So greift das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Zellen an und sorgt für Schwierigkeiten in bestimmten Strukturen wie beispielsweise den Gelenken. Oft wird mit Rheuma die bestimmte Form der Rheumatoiden Arthritis gemeint. In dieser Form greift das Immunsystem speziell Gelenke, Gelenks Haut und Gelenks Knorpel an, und sorgt somit für teils starke Schmerzen und eine Minderung der Mobilität.

CBD Öl bei Rheuma kann therapeutisch wirken.
Erste Symptome von Rheuma sind oft in den Händen erkennbar.

Derzeit leben bis zu 1 % der Bevölkerung mit einer Rheuma Erkrankung. Dabei betrifft die Krankheit vermehrt Menschen fortgeschrittenen Alters, doch auch Fälle von Arthritis Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen kommen vor. Schon innerhalb der ersten zehn Jahre nachdem die Erkrankung das erste Mal einsetzt, kann ohne Behandlung eine deutliche Einschränkung der Funktion betroffener Gelenke auftreten. Dies macht Arthritis zu einer äußerst belastenden Krankheit für Betroffene und kann ihre Lebensqualität drastisch beeinträchtigen.

Schwellungen an den Gelenken und Schmerzen bei erhöhter Belastung gehören zu den ersten Anzeichen einer Erkrankung. Weitere typische Symptome von Rheumatoider Arthritis sind eine Steifheit der Gelenke nach dem Aufstehen, sowie beeinträchtigte Mobilität in fortgeschrittenen Krankheitsverläufen. Am häufigsten sind hierbei Finger-, Hand- und Zeh Gelenke betroffen. Die Zerstörung von größeren Gelenken kann bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf ebenfalls große Auswirkungen auf die Bewegungsfähigkeit haben.

Behandlung und Prävention Rheumatoider Arthritis

Da Rheuma eine Autoimmunkrankheit beschreibt, welche ihre Ursache in einer fehlerhaften Kommunikation des Immunsystems hat, ist eine Heilung im herkömmlichen Sinne nicht möglich. Das Ziel der Therapien ist es die Lebensqualität der Betroffenen so weit wie möglich zu erhalten und eine weitere Verschlimmerung der Krankheit zu vermeiden. Eine Remission, also ein vollkommenes Abklingen der Symptome mit Rückgang der Autoimmunprozesse ist mit ausführlicher Therapie möglich.

Eine gesunde Ernährung kann gegen Rheuma vorbeugen.
Eine gesunde Ernährung kann gegen Rheuma vorbeugen.

Die Behandlung von Arthritis ist mit einer Vielzahl von Medikamenten verbunden. So verschreiben Ärzte je nach Ausprägung der Krankheit Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems, entzündungshemmende Steroide und schmerzlindernde Opiate. Einige dieser Medikamente können ernst zu nehmende Nebenwirkungen verursachen, jedoch beschränken die meisten sich auf Übelkeit, Schwindel und Magenverstimmungen.

Auch eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil hat bei vielen Patienten in Verbindung mit medikamentöser Behandlung eine deutliche Verbesserung der Symptome bewirken können. Betroffene berichten von einer Ernährung von Obst, Gemüse und pflanzlichen Produkten aus natürlichem Anbau. Fleisch und Eier sollen entzündungsverstärkende Stoffe enthalten, welche die Entzündung von Gelenken möglicherweise begünstigen könnte.

Die Wirkung von CBD gegen Rheuma

Obwohl die Effekte von Cannabis bei Rheuma erst seit kurzer Zeit erforscht werden, wurden bereits zahlreiche positive Effekte in der Anwendung von Cannabinoiden festgestellt. So ist die schmerzlindernde Wirkung von Cannabidiol bei chronischen Schmerzsyndromen bereits ausgiebig durch klinische Studien belegt. Auch die Hemmung von Entzündungen wird Cannabis in Fällen chronischer Entzündungen nicht mehr nur in Einzelfällen beobachtet. Die Annahme einer Wirksamkeit von Cannabis bei Rheuma ist daher durchaus plausibel und bei einer Behandlung kann man mit einigen positiven Effekten rechnen.

So wurden in den letzten Jahren Berichte und Studien zur Wirkung von Cannabis bei einer Form von Rheuma veröffentlicht. Fibromyalgie, auch Weichteilrheuma genannt, hat sich bei vielen Betroffenen durch den Einsatz von Cannabidiol deutlich verbessert. Die chronischen Schmerzen sind bei vielen Patienten zurückgegangen und eine Antriebslosigkeit war in vielen Fällen kaum noch bemerkbar. Diese Effekte von CBD sind zu einem großen Teil auf die komplexen Mechanismen des Endocannabinoid Systems im menschlichen Körper zurückzuführen.

Durch Einfluss auf den Serotoninspiegel und die Regulierung der Dopamin Aufnahme kann Cannabis bei Rheuma nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch zur Hebung der Stimmung wesentlich Beitragen. Die große Belastung einer unheilbaren Autoimmunkrankheit kann zu verstärkten Anspannungen und Stress und in einigen Fällen auch zu Depressionen führen. Der Einsatz von CBD gegen Rheuma kann insofern große Vorteile für den psychischen Aspekt der Arthritis Erkrankung bieten.

Studien über Cannabis bei Rheuma

Zurzeit gibt es nur wenige Studien die Effekte von CBD und anderen Cannabinoiden untersuchen. Das Forschungsfeld ist noch sehr jung und Ärzte auf der ganzen Welt veröffentlichen fast täglich neue Studien. So wurden besonders vielversprechende Ergebnisse in der Nutzung von Cannabis bei Krebs erst Anfang 2019 veröffentlicht. Auch in der Verwendung von CBD gegen Rheuma beobachten viele Mediziner zahlreiche Studien mit großem Interesse. Das Potenzial der Hanfpflanze ist weit bekannt, jetzt ist es an der Zeit die bestehenden Hypothesen in klinischen Studien zu überprüfen.

Daten zeigen, dass CBD starke, antiarthritische Wirkungen ausübt.

Bereits in einer britischen Studie aus dem Jahr 2006 (1) haben Forscher die eindeutige Wirkung einer Mischung von CBD und THC bei Patienten Rheumatoider Arthritis feststellen können. So lautet es in der Zusammenfassung, dass die Krankheitsaktivität nach einer Behandlung mit dem Cannabis Medikament signifikant unterdrückt wurde. Solch positive Ergebnisse sind selten, jedoch muss in Betracht gezogen werden, dass diese positiven Wirkungen nicht in jedem Fall von Arthritis auftreten. Deswegen erfolgen weitere Studien, welche die genauen Prozesse in der Nutzung von Cannabis bei Rheuma genauer untersuchen sollen.

Aktuelle Studien sind vielversprechend

Die mitunter vielversprechendste Studie (2) über die Effekte von Cannabis bei Rheuma haben amerikanische Wissenschaftler im Jahr 2015 veröffentlicht. Hier haben die Forscher die Effekte eines CBD Gels bei Ratten mit Arthritis untersucht. Die Ratten zeigten nach nur vier Tagen Therapie einen beachtlichen Rückgang von Schwellungen ihrer entzündeten Gelenke. Ebenfalls wurde keine Psycho Aktivität des CBD Wirkstoffes beobachtet, was die Forscher auf nur wenige oder sogar keine Nebenwirkungen von CBD bei Rheuma schließen lässt.

Eine weitere Studie (3) zeigt des Weiteren, dass CBD selbst nicht nur zur Linderung von Schmerzen und Bekämpfung von Symptomen verwendet werden kann, sondern auch für eine primäre Behandlung von Rheuma infrage kommt. Britische Forscher entdeckten starke anti arthritische Eigenschaften von CBD in der Behandlung einer bestimmen Art von Arthritis. Dies gibt vielen Betroffenen eine Hoffnung auf eine natürliche, nebenwirkungsarme Alternative zur Bekämpfung der belastenden Krankheit.

Erfahrungsberichte

Jeden Morgen bin ich mit steifen Gelenken aufgewacht und konnte mich kaum bewegen. Die Ärzte haben wir immer wieder Wassergymnastik empfohlen, aber dadurch scheinen meine Schmerzen einfach nur schlimmer zu werden. Teilweise komme ich mit den Medikamenten ganz gut klar, aber in einigen Fällen wird mir von den Mitteln übel. Seit circa einem Jahr nehme ich jetzt schon dieses Cannabis Öl. Meine Schmerzen muss ich jetzt nicht mehr mit künstlichen Mitteln überdecken, weil sie einfach nicht mehr da sind. Und am allerwichtigsten kann ich mich morgens wieder einigermaßen Bewegen.

-Ulrich 64

Die Arthritis kann einem schon manchmal sehr zusetzen. An schlimmen Tagen fühle ich mich einfach schlapp und kann nichts machen, außer im Bett liegen. Mein Mann hat mir dann einmal das Hanföl mitgebracht und mir gesagt, es würde mit den Schmerzen helfen. Seitdem ich ein paar Tropfen täglich nehme, tut es das tatsächlich! Ich werde den Rest meines Lebens zwar noch mit geschwollenen Gelenken verbringen, aber wenigstens sind die Schmerzen nicht mehr so schlimm.

-Gisela 61

Die Diagnose war schon ziemlich hart für mich. Arthritis hörte sich für mich bis dahin wie eine Alte-Leute-Krankheit an. Über die Monate wurde die Krankheit eher schlimmer als besser und meine Knöchel waren immer angeschwollen. Ich nehme CBD Öl jetzt seit gut 2 Jahren ein und ich fühle mich nach ein paar Tropfen einfach wesentlich entspanner. Auch die psychische Belastung ist definitiv besser geworden. Früher habe ich mir immer Sorgen gemacht, dass ich mit 30 nicht mehr laufen könnte. Jetzt gehe ich mit Zuversicht durchs Leben und habe einfach eine bessere Lebenseinstellung.

-Tim 24

Anwendungsformen von Cannabis bei Rheuma

Die Behandlung von Rheuma mit Cannabis und CBD kann auf viele unterschiedliche Arten erfolgen. Jedoch unterscheiden sich die Aufnahmemöglichkeiten deutlich in der Stärke und Dauer der Wirkung. So wird CBD durch die Magenschleimhäute nur langsam absorbiert und entwickelt erst nach mehr als 60 Minuten seine volle Wirkung. Dagegen tritt der Effekt von CBD bei Rheuma wesentlich schneller ein, wird das CBD verdampft und direkt eingeatmet.

Eine sichere und schnell wirkende Möglichkeit CBD bei Rheuma einzunehmen, ist die Aufnahme über die Mundschleimhäute. In dieser Methode wird ein CBD Öl bei Rheuma verwendet, welches meist eine CBD Konzentration von 5 % bis 15 % aufweist.

  • Tropfen Sie 2-3 Tropfen CBD Öl unter Ihre Zunge
  • Schließen Sie den Mund und warten Sie 30-60 Sekunden
  • Nun wurde das CBD durch Ihre Mundschleimhäute aufgenommen
  • Die Effekte des Cannabidiol sollten innerhalb von 30-60 Minuten einsetzen
  • Die Dauer der Wirkung kann bis zu vier Stunden lang anhalten
  • Wiederholen Sie die Anwendung zwei bis viermal am Tag

Mit dieser Methode können Arthritis Patienten von der vollständigen Wirkung des Cannabidiols profitieren. Nebenwirkungen sind generell bei der Verwendung von Cannabis gegen Rheuma äußerst selten und wenn, nur schwach vorhanden. Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten könnten jedoch möglicherweise auftreten. Daher empfiehlt es sich vor medizinischer Nutzung von CBD Öl bei Rheuma die Meinung des behandelnden Therapeuten einzuholen, um Risiken zu minimieren.

Schlusswort

Die Behandlung von Rheuma mit Cannabis hat bei vielen Patienten überraschend gute Erfolge gezeigt. In vielen Foren schwärmen Nutzer von der schmerzlindernden Wirkung und man hört auch viel von Rückgängen verschiedener Symptome. Obwohl anekdotische Beweise immer mit einer gesunden Portion Skepsis zu lesen sind, deckt sich hierbei die aktuelle Studienlage mit den Erfahrungen vieler Betroffenen. Somit ist ein zukünftiger Einsatz von Cannabis bei Rheuma durchaus denkbar und eine große Verbesserung für das Leben von mehreren Millionen Menschen.

Dass CBD Öl bei Rheuma die Ursachen bekämpfen kann, konnte noch nicht in menschlichen Studien belegt werden. Doch schon die Ergebnisse an Ratten sind durchaus bemerkenswert. Das Potenzial für eine Behandlung von Rheuma durch Cannabis ist definitiv vorhanden. Besonders die schonende und nicht psychoaktive Wirkung des Cannabidiol macht es zu einer wirksamen Alternative zu etablierten Schmerzmitteln. Eine Linderung der Symptome muss vielleicht bald nicht mehr mit starken Nebenwirkungen verbunden sein, sondern kann auf natürliche und behutsam erfolgen.

Alles in allem empfiehlt sich die Einnahme von Cannabis bei Rheuma für fast alle Patienten die an Schmerzen oder psychischer Belastungen der Krankheit leiden. Die entzündungshemmende Wirkung des CBD ist möglicherweise sogar nur der sekundäre Nutzen einer Behandlung von Rheuma durch Cannabis. Dutzende Studien belegen bereits die Wirksamkeit von Cannabis bei Schmerzen und berichten eine Verbesserung der Lebensqualität. Daher ist es vorerst die bedachteste Lösung Cannabis bei Rheuma für genau diese Effekte zu verwenden und somit das Leiden der Betroffenen ein Stück weit zu lindern.

Verweise

(1) https://academic.oup.com/rheumatology/article/45/1/50/1788693

(2) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4851925/

(3) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10920191

Behandlung von Rheuma durch Cannabis?
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