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Der Einsatz von Cannabis bei Fibromyalgie ist eine vielversprechende Möglichkeit zur Bekämpfung vom chronischen Schmerzempfinden vieler Betroffener. In diesem Artikel werden wir die Ursachen von Fibromyalgie näher unter die Lupe nehmen sowie die Wirkung von CBD bei Fibromyalgie beleuchten.

Cannabis hat bereits tausenden Menschen mit Krankheiten und Beschwerden helfen können und doch sehen es immer noch viele Menschen als schädigende, illegale Droge an. Doch es ist Vorsicht geboten, die vielfältig einsetzbare Hanfpflanze im Gesamten als schlecht anzusehen. Denn nur die Wenigsten wissen über den 100 % legalen Wirkstoff in Cannabis Bescheid: CBD. Cannabidiol (CBD) ist ebenso wie THC ein Cannabinoid der Hanfpflanze, jedoch wirkt es dem THC in vielen Weisen entgegen. So erfährt man nach dem Konsum von THC einen “benebelten“ Effekt, wohingegen CBD zu einem klaren Kopf verhelfen kann. Beiden Wirkstoffen des Cannabis wurde wissenschaftlich nachgewiesen, Schmerzen zu lindern und bei Beschwerden zu helfen.

Die CBD-Bewegung ist noch jung und daher sind noch viele Fragen in der Wissenschaft über Cannabidiol zu klären. Die bisherigen Ergebnisse sehen jedoch höchst vielversprechend aus. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, hier über die positiven Wirkungen von Cannabis bei Fibromyalgie zu berichten und unsere Leser über die Wirkung von CBD aufzuklären.

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, welche mit Schlafstörungen, Erschöpfung und depressiven Phasen einhergeht. Die prominentesten Symptome hierbei sind eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit sowie chronische Müdigkeit. Menschen, die unter Fibromyalgie leiden, berichten oft von Schmerzen an bestimmten Punkten ihres Körpers. Diese sogenannten “Tenderpoints” befinden sich häufig an den Übergängen von Sehnen zu Muskeln und stellen besonders empfindliche Punkte für Betroffene dar.

Frauen werden von diesem Schmerzsyndrom ebenso oft betroffen wie Männer, jedoch suchen Sie wesentlich häufiger Therapie zur Bekämpfung der Symptome auf. In Europa und Nordamerika leiden bis zu 5,8 % der Bevölkerung an den Symptomen von Fibromyalgie. Zu den häufigsten Beschwerden von Patienten gehören Probleme beim Einschlafen und Gliederschmerzen.

Die Ursachen für eine Erkrankung sind bislang noch nicht ausreichend erforscht, um eine konkrete Aussage treffen zu können. Jedoch haben Wissenschaftler einige, mögliche Auslöser der Krankheit festmachen können. So wurde ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Zigaretten und Fibromyalgie gefunden. Menschen mit mangelnder Bewegung und viel psychosozialem Stress sind besonders anfällig für eine Erkrankung an einem chronischen Schmerzsyndrome wie Fibromyalgie.

Wirksame Medikamente bei Fibromyalgie

Etablierte, medikamentöse Therapien sind bieten bisher keine vollumfängliche Möglichkeit, ausgeprägte Symptome zu lindern. Bislang setzen Ärzte und Therapeuten auf ausgiebige Sport- und Bewegungsangebote, welche nachweisliche Erfolge bei einigen Patienten erzielen konnten. Wie Wirksam neue Medikamente bei Fibromyalgie sind, ist bislang wenig erforscht, jedoch zeigen natürliche Heilmittel bereits vielversprechende Ergebnisse.

Neue Medikamente für Fibromyalgie werden gesucht.
Künstlich hergestellte Medikamente wirken nicht zufriedenstellend.

Eine Heilung von chronischen Schmerzen ist bislang nicht in Aussicht, aber viele Patienten berichten deutliche Verbesserungen Ihrer Lebensqualität durch ausgiebiges Kraft- und Ausdauertraining. Sport und Bewegung sind wichtige Bausteine in der Behandlung von Fibromyalgie. Seit kurzer Zeit wird über die Verwendung von CBD bei Fibromyalgie gesprochen. Aufgrund seiner schmerzlindernden und stimmungshebenden Eigenschaften könnte bei einer Therapie von Fibromyalgie Cannabis vielen Menschen helfen, ein Leben ohne chronische Schmerzen zu führen.

Wirkung von Cannabis bei Fibromyalgie

Cannabis kann bei Fibromyalgie eine entscheidende Rolle zur Bekämpfung von Schmerzen und Antriebslosigkeit sein. Die Wirksamkeit von CBD bei chronischen Schmerzen wurde in zahlreichen Studien bereits belegt. Tagtäglich erscheinen neue, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Anwendungsmöglichkeiten von Cannabidiol. Besonders häufig wird in den Studien das Potenzial von CBD gegen das subjektive Schmerz- und Stressempfinden hervorgehoben. Diese Erkenntnisse könnten unsere bisherigen Therapiemethoden gegen Stress, Angst und Schmerzen vollkommen revolutionieren und unzähligen Menschen helfen.

Das Glückshormon Serotonin

Leider ist bisher noch wenig über die genaue Wirkung von Cannabis bei Fibromyalgie bekannt. Trotzdem unterstützen viele Experten die Theorie, dass die chronischen Schmerzen auf ein Ungleichgewicht im Endocannabinoid System des Körpers zurückzuführen sind. Dieses System ist für eine Vielzahl von Funktionen im menschlichen Körper verantwortlich. Darunter gehört auch die Ausschüttung von Serotonin, einem wichtigen Neurotransmitter, der für Glücksgefühle und das Schmerzempfinden verantwortlich ist.

Chronische Schmerzen sind typisch für Fibromyalgia.
Chronische Schmerzen sind mit einem niedrigen Serotoninspiegel verbunden.

Bei Patienten mit Fibromyalgie kann CBD die Aufnahmefähigkeit der Serotoninrezeptoren erhöhen. Somit kann der Körper natürlich vorhandenes Serotonin besser aufnehmen und so Schmerzen potenziell lindern. Die Wirkung von Cannabis bei Fibromyalgie und anderen Krankheiten in denen starke Schmerzen zu den Symptomen zählen, ist ein Forschungsgebiet mit großem Potenzial. So wurde bei Patienten mit chronischen Darmentzündungen wie Morbus Crohn eine deutliche Linderung der Schmerzen festgestellt. Was die natürliche Kraft der Cannabinoide noch alles bewirken kann, wird die Forschung in den nächsten Jahrzehnten zeigen.

Weniger Stress, mehr Energie

Auch psychosozialer Stress kann sich negativ auf das Schmerzempfinden auswirken. Hier greift Cannabis bei Fibromyalgie ein. Viele Betroffene berichten von einer deutlichen Entspannung nach der Einnahme von CBD Öl. Ebenso wichtig kann die Wirkung von Cannabidiol auf das Immunsystem und Entzündungen sein. Menschen, die unter Fibromyalgie leiden, sind anfälliger für Entzündungen und andere Krankheiten. Mit nachweislich entzündungshemmender Wirkung kann Cannabis bei Fibromyalgie helfen, die Entzündungen zu bekämpfen und dem Körper eine Chance geben, sich selbst zu heilen.

Eine weitere, essenzielle Wirkung von Cannabis bei Fibromyalgie ist der Effekt auf die Produktion von Glutamat. In geringen Konzentrationen wirkt Glutamat im Gehirn aktivierend und sorgt für einen angenehmen Schub von Energie. Da Symptome von Fibromyalgie permanente Erschöpfung und depressive Phasen beinhalten, kann CBD hier eine große Wirkung zeigen. Als natürliches Mittel hat Cannabis bei Fibromyalgie eine Vielzahl positiver Eigenschaften und kann viele Symptome lindern oder sogar vollkommen verschwinden lassen.

Medikamente bei Fibromyalgie – Antidepressiva oder Cannabis?

Bisherige Versuche, Fibromyalgie mit künstlich hergestellten Pharmazeutika zu behandeln, haben entweder keine, oder nur eine kurzfristige Wirkung gezeigt. Herkömmliche Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen haben aufgrund der speziellen Symptome eine Wirkung, welche die meisten Patienten nicht zufrieden stellt. Opiate können in einigen Fällen die chronischen Schmerzen überdecken, jedoch sollte man bei diesen starken Medikamenten die potenziell verheerenden Nebenwirkungen berücksichtigen.

Verschiedene Antidepressiva werden teilweise erfolgreich von Betroffenen benutzt. Da neben Schmerzen und Schlaflosigkeit auch häufig Depressionen Teil von dem Krankheitsbild sein können, werden Mittel zur Bekämpfung von Depressionen teils erfolgreich zur Therapie angewendet. Eine langfristige Nutzung dieser Mittel empfehlen Ärzte aufgrund der potenziellen Gefahr von Nebenwirkungen generell jedoch nicht.

Seit kurzer Zeit wird Cannabis gegen Fibromyalgie eingesetzt und kann in vielen Fällen große Erfolge verzeichnen. Aufgrund der geringen Gefahr von Nebenwirkungen und der natürlichen Wirkungsweise von CBD bei Fibromyalgie greifen immer mehr Menschen auf die pflanzliche Lösung zurück. Die antidepressive Wirkung in Verbindung mit den Schmerz-hemmenden Eigenschaften lassen Cannabis als Therapiemethode durchaus vielversprechend aussehen.

Studien über Cannabis bei Fibromyalgie

Bis heute gibt es wenige Studien, welche die Wirkungsweise von Cannabis bei Fibromyalgie untersucht haben. Erste Ergebnisse haben zwei Studien von der kanadischen University of Manitoba gebracht. Eine Studie umfasste 40 Teilnehmer, die andere Studie wurde mit 27 Patienten durchgeführt. Es wurde die Wirkung von Cannabis bei Fibromyalgie im Vergleich zu einem Antidepressivum getestet. Die Ergebnisse waren vielversprechend. In beiden Studien wurde von großen Verbesserungen der Schlafprobleme berichtet.

“Könnte eine natürliche Ergänzung zur Schmerzbehandlung bei Fibromyalgie sein.”

Auch in den Praxisleitlinien der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin heißt es, dass der Behandlungsversuch mit Cannabinoiden bei FMS-Patienten unternommen werden kann, vor allem dann, wenn schwerwiegende Schlafstörungen bestehen. Diese Beurteilung lässt große Wirkungen von Cannabis bei Fibromyalgie erhoffen. Eine starke Linderung der Symptome ist schon in Aussicht und in nicht allzu ferner Zeit könnten Betroffene von chronischen Schmerzen ein normales Leben führen.

Die bisherigen Studien zu dem Thema Cannabis bei Fibromyalgie weisen also alle auf eine eindeutige Wirksamkeit hin. Nun ist es die Aufgabe der Wissenschaft, groß angelegte Studien durchzuführen, in denen die Wirkung von CBD bei Fibromyalgie über mehrere Monate untersucht wird. Schon bald soll mehr Forschungsgeld in Studien über die Effekte von CBD bei einer Vielzahl von Krankheiten fließen.

Erfahrungsberichte

Ich benutze Cannabis jetzt seit knapp 5 Monaten und kann wieder die ganze Nacht durchschlafen. Zuvor habe ich meist nur 4-5 Stunden unruhigen Schlaf bekommen. Ich fühlte mich zwar schlapp und hatte keine Energie, aber ich war nicht müde. Das CBD Öl lässt mich jede Nacht entspannt einschlafen und ich fühle mich gesund und munter wenn ich aufwache.

– Andrea 37

Ich habe schon lange Erfahrungen mit den Symptomen von FMS gehabt. Als es dann aber richtig schlimm wurde, und ich mich kaum bewegen konnte, oder wollte, ging ich zu meinem Arzt. Da bekam ich dann die Diagnose: Die Schmerzen seien nicht heilbar und mit der Erschöpfung müsse ich mich abfinden. Das wollte ich so nicht akzeptieren. Ich habe tagelang im Internet nach einer Lösung gesucht, die nicht beinhaltet mich mit künstlichen Schmerzmitteln vollzupumpen. Letztendlich bin ich bei CBD gelandet. Ich hatte große Hoffnungen in das Öl und ich wurde nicht enttäuscht.

-Isabelle 51

Seitdem ich Cannabis in meine Therapie aufgenommen habe, tut endlich nicht mehr alles weh. Früher musste ich mit Schmerzen bei jeder Bewegung rechnen, das ist jetzt alles weg. Meine Schlafprobleme haben sich außerdem ordentlich verbessert. Nach ein paar Tropfen CBD Öl werde ich so müde, dass ich nur die Augen zu machen muss, um einzuschlafen. Ich bin richtig froh, dass ich CBD gefunden habe. Ein ganzes Leben lang mit chronischen Schmerzen herumlaufen zu müssen, wünsche ich keiner Menschenseele.

– Melanie 48

Anwendung von Cannabis bei Fibromyalgie

Die Aufnahme von CBD kann auf viele verschieden Arten erfolgen. Cannabis kann inhaliert, gegessen oder getrunken werden. Unter allen Aufnahmemöglichkeiten ist die Absorption des Wirkstoffes durch die Mundschleimhäute mitunter am effektivsten. Dabei wird ein Öl mit einer CBD Konzentration von 5 % bis 15 % verwendet.

  • Platzieren Sie 2-3 Tropfen des Öls unter Ihre Zunge.
  • Schließen Sie Ihren Mund und warten Sie 30-60 Sekunden lang.
  • Das CBD wurde nun durch Ihre Mundschleimhäute absorbiert.
  • Die Wirkung sollte innerhalb von 30-60 Minuten eintreten.
  • Wiederholen Sie den Prozess 2-4 mal am Tag.

Die Effekte von CBD bei Fibromyalgie können bis zu vier Stunden lang andauern. Die chronischen Schmerzen und der extreme Stress können durch CBD deutlich gelindert werden. Auch als Hilfe zum Einschlafen können Menschen mit Fibromyalgie Cannabis verwenden. Eine Anwendung des Öls dreißig Minuten vor der gewünschten Einschlafzeit hat vielen Patienten bei Schlafproblemen geholfen.

Nebenwirkungen und Risiken

Cannabis hat deutliche Verbesserungen in der Lebensqualität von unzähligen Patienten bewirkt. Doch wie jedes Heilmittel hat auch CBD Nebenwirkungen und mit der Nutzung einhergehende Risiken. Welche unerwünschten Effekte bei Konsum von Cannabis bei Fibromyalgie eintreten können, möchten wir in diesem Abschnitt beleuchten.

  • Niedriger Blutdruck und Schwäche: Die Verwendung von hoch konzentrierten CBD bei Fibromyalgie kann potenziell eine Weitung der Blutgefäße hervorrufen. Der daraus resultierende niedrige Blutdruck kann Schwindel, Schwäche und Benommenheit hervorrufen. Deswegen ist es wichtig, bei der therapeutischen Nutzung von Cannabis bei Fibromyalgie mit einer geringen Dosierung anzufangen und sich langsam an die optimale Dosierung heranzutasten.
  • Schläfrigkeit: Die gewünschte Wirkung als Hilfe zum Einschlafen kann hier ebenfalls eine negative Wirkung aufzeigen. Eine starke Entspannung, welche bei hohem Konsum von CBD Öl eintreten kann, könnte gefährlich für Personen mit bereits vorhandener Antriebslosigkeit sein. Es ist wichtig vor der Verwendung von Cannabis bei Fibromyalgie mit einem Arzt oder Therapeuten zu sprechen, um entsprechende Risiken zu minimieren.
  • Appetitlosigkeit: Cannabidiol hat die Eigenschaft, den Hunger zu dämpfen. Besonders gefährlich kann sich diese Nebenwirkung von CBD bei Fibromyalgie manifestieren. Patienten, die Schwäche und Antriebslosigkeit aufzeigen, könnten bereits einen niedrigen Appetit aufweisen. Den Hunger weiter zu dämpfen kann zu gefährlicher Unterernährung führen und weitere Probleme verursachen. Eine Beratung von einem Arzt vor der Einnahme von Cannabis gegen Fibromyalgie ist daher unbedingt zu empfehlen.

Schlusswort

Cannabis bei Fibromyalgie stellt eine vielversprechende Methode zur Linderung von Schmerzen und Hilfe beim Einschlafen dar. Im Gegensatz zu vielen anderen natürlichen Heilmitteln existieren bereits erste Studien, welche die Wirksamkeit von Cannabidiol mit Fakten und Beweisen untermauern. Chronische Schmerzen können die Lebensqualität stark verschlechtern, besonders wenn eine Heilung durch herkömmliche Therapien nicht in Aussicht steht.

Bei dieser schwierigen Krankheit könnte eine natürliche Lösung die beste Behandlungsmöglichkeit darstellen. Die Risiken von Cannabis bei Fibromyalgie sind zwar vorhanden, sollten aber bei verantwortungsvoller Einnahme keine Probleme darstellen. Alleinig das Potenzial zur Schmerzlinderung ist für viele Leute bereits ein Grund dafür, Cannabis bei Fibromyalgie einzunehmen. Die Suche nach einer Behandlung könnte mit CBD ein Ende nehmen. Jedoch ist generell bei dem Einsatz jeglicher Heilmittel eine Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten zu halten.

Kann Cannabis bei Fibromyalgie Schmerzen lindern?
4.6 Sterne (25 Stimmen)

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