Wechselsjahrebeschwerden können eine große Belastung sein.

Ab dem 40. Lebensjahr treten bei vielen Frauen die Wechseljahre ein, unangenehme Symptome inklusive. Das allmähliche Ausbleiben der Regelblutung kann mit Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüchen verbunden sein. Etwa ein Drittel aller Frauen berichten von starken Beschwerden in ihren Wechseljahren. Doch neue Erkenntnisse der Forschung zeigen, dass diese Leiden schon bald effektiv und schonend behandelt werden könnten.

Cannabidiol hat bereits in vielversprechenden Studien zahlreiche Krankheiten wie Depressionen, Migräne und chronische Schmerzen verbessern können. Auch gegen den Knochenschwund, den viele Frauen in der Zeit ihrer Menopause durch Anzeichen von geringerer Belastbarkeit bemerken, ist CBD ein Mittel mit viel Potenzial. Besonders bei dem frühzeitigen Eintreten der Menopause können Beschwerden ausgesprochen belastend für die Betroffenen sein. Der hormonelle Wandel zieht hierbei auch Schlafprobleme, Angstzustände und einen verlangsamten Stoffwechsel mit sich.

Cannabis wurde schon vor vielen hundert Jahren zur Behandlung von verschiedensten Krankheiten eingesetzt. Nun finden Forscher aus der ganzen Welt Interesse an den medizinischen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabidiol. Da CBD keine psychoaktive Wirkung hat, legal ist und besonders schonend im Zusammenhang mit dem körpereigenen Endocannabinoid System arbeitet, bietet sich der Stoff zur Behandlung zahlreicher Beschwerden an. Da das Endocannabinoid System eng mit dem Östrogen Haushalt zusammenhängt, sehen viele Forscher das Potenzial des CBD auch in der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden.

Die Menopause bereitet vielen Frauen große Sorgen. Doch bereits heute nutzen viele Betroffene die Kraft von alternativer Medizin, um Wechseljahresbeschwerden natürlich zu behandeln. Durch die schonende Wirkungsweise von CBD sind auch belastende Nebenwirkungen kein Grund für Bedenken mehr. Die Wirkstoffe aus Cannabis könnten also genau die Lösung sein, nach der viele Frauen suchen.

Was ist die Menopause?

Rund um das 50. Lebensjahr fallen die Regelblutungen bei vielen Frauen aufgrund einer niedrigeren Östrogenproduktion allmählich aus. Dieser Zeitpunkt wird auch Menopause genannt, die folgenden Jahre bezeichnet man umgangssprachlich als Wechseljahre. Obwohl diese hormonelle Umstellung einen natürlichen Prozess darstellt, können die auftretenden Wechseljahresbeschwerden ausgesprochen belastend wirken. Denn nicht nur körperliche Veränderungen sind Teil der Veränderung, die Menopause kann auch temporär negative Auswirkungen auf die Psyche haben.

Wechseljahresbeschwerden können eine große Belastung sein.
Wechseljahresbeschwerden können eine große Belastung sein.

Während die Wechseljahre eine Zeit im Leben aller Frauen darstellen, berichtet ein Drittel aller Betroffenen starke Beschwerden. Typische, erste Anzeichen der Menopause sind Veränderungen der Monatsblutungen, oft begleitet von Bauchschmerzen, Reizbarkeit und Migräne. In schweren Fällen können Schüttelfrost, Inkontinenz und sogar Depressionen als Symptome des hormonellen Wandels auftreten. Obwohl nicht alle Frauen solch starke Wechseljahresbeschwerden erleiden, kann die hormonelle Veränderung sehr belastend wirken.

Oft dauern die Wechseljahre einige Jahre an, in bis zu 10 % aller Fälle berichten Frauen jedoch noch nach mehr als zehn Jahren deutlich merkbare Beschwerden. Die Menopause ist keine Krankheit, jedoch gibt es einige Behandlungsmethoden, um die Symptome zu lindern. Noch vor einigen Jahrzehnten wurden die Symptome der Wechseljahre pauschal mit einer Hormontherapie behandelt. Doch eine Studie der Women’s Health Initiative hat die potenziellen Risiken dieser Behandlungsform aufgezeigt. Die Sicherheit von Hormontherapien wird heute noch von vielen Frauenärzten debattiert.

Wie kann CBD in den Wechseljahren helfen?

Cannabidiol hat bereits in zahlreichen Studien beeindruckende Ergebnisse in der Behandlung von psychischen und körperlichen Erkrankungen gezeigt. Durch Einfluss auf das körpereigene Endocannabinoid System wirkt CBD schonend im menschlichen Körper auf eine Vielzahl an Prozessen ein. Das Cannabinoid hat einen indirekten Einfluss auf die Serotonin und Dopamin Konzentration im Gehirn und kann somit zu einer gehobenen Grundstimmung führen. Patienten mit Depressionen haben bereits in vielen Studien verbesserte Symptome nach der Anwendung von CBD Öl gezeigt.

Auch Wechseljahresbeschwerden wie Kopfschmerzen und Migränen können durch die Regulierung des Endocannabinoid Systems gelindert werden. Das Schmerzempfinden von Patienten konnte durch die Verwendung von Cannabidiol nachweislich gesenkt werden, sodass weniger Migräneanfälle und schwächere Kopfschmerzen beobachtet werden konnten. Da die Wechseljahresbeschwerden eine große Belastung für den Körper der Betroffenen darstellen, kann in manchen Fällen eine erhöhte Anfälligkeit für Entzündungen bestehen. Auch hier kann Cannabidiol helfen.

Nicht zuletzt wirkt CBD grundsätzlich entspannend und hemmt Gefühle von Angst, Stress oder Nervosität. Wenn die Symptome der Menopause den Körper und die Psyche schwer belasten, kann eine Verwendung von Cannabidiol nützlich sein, um das allgemeine Wohlbefinden zu stärken. Die Anzahl und die Stärke der Symptome sind für viele Frauen nur schwer zu bewältigen, die beruhigende Wirkung der Cannabinoide stellt eine effektive Möglichkeit dar, diese Leiden zu lindern.

Studien zu der Verwendung von Cannabidiol gegen Wechseljahresbeschwerden

Zurzeit sind noch nicht viele Studien vorliegend, welche die konkreten Effekte von Cannabidiol während der Wechseljahre untersuchen. Jedoch haben Forscher in den letzten Jahren zahlreiche

Schlafprobleme können durch CBD verbessert werden.
Schlafprobleme können durch CBD verbessert werden.

Entdeckungen gemacht, welche eine vielversprechende Wirkung von CBD bei verschiedenen Beschwerden der Menopause erkennen lassen. In einigen Fällen konnte Cannabidiol eine deutliche Verbesserung von Depressionen und emotionaler Instabilität hervorrufen.  In anderen Fällen haben die Patienten nur eine geringe Verbesserung ihrer Stimmung feststellen können.

Eine der größten Belastungen, welche die Wechseljahre mit sich bringen, ist der langsame Knochenschwund (Osteoporose). In einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2015 (1)haben Wissenschaftler festgestellt, dass Cannabidiol zu einer schnelleren Heilung von Knochenbrüchen in Tieren verholfen hat. Zwar sind diese speziellen Ergebnisse nicht direkt auf den menschlichen Körper übertragbar, jedoch sind diese Indizien ein erster Schritt um die Wechseljahresbeschwerden natürlich zu behandeln.

Cannabidiol könnte eine große Rolle in der Behandlung von Schlafproblemen und Depressionen spielen

Es ist nicht selten, dass Frauen in ihren Wechseljahren von Schlafproblemen geplagt werden. Der psychische und körperliche Stress kann für eine dauerhafte Müdigkeit sorgen, welche jedoch gleichzeitig zu unregelmäßigen Schlafrhythmen führen können. In diesen Fällen ist eine Behandlung mit Cannabidiol eine schonende Möglichkeit für einen ruhigen und gesunden Schlaf zu sorgen. Studien aus den vergangenen Jahren konnten diese wertvolle Erkenntnis aus zahlreichen Studien ziehen.

Aufgrund der Veränderung des Östrogen Haushalts leiden viele Frauen auch an unangenehmen Hitzewallungen. Bislang haben Wissenschaftler noch keine klinische Studie zur Bekämpfung dieses Symptoms veröffentlicht, jedoch ist die Verbindung von Endocannabinoid System und Hormonhaushalt gut bekannt. Auch Erfahrungsberichte vieler Frauen decken sich mit diesen Erkenntnissen der Wissenschaft. Cannabidiol scheint eine positive Auswirkung auf den hormonellen Wandel zu haben und erleichtert somit das Leben von unzähligen Frauen.

Erfahrungsberichte

Vor ein paar Jahren habe ich das erste Mal mitbekommen, dass meine Monatsblutungen scheinbar zufällig ausfielen oder in unregelmäßigen Abständen kamen. Mir wurde klar, dass ich in die Wechseljahre komme und das ganz natürlich ist. Doch als ich fast jeden Tag diese nervigen Migränen hatte, machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung. Ich bin ein großer Fan von natürlicher Medizin und war schnell von CBD begeistert. Seit ich das Öl täglich anwende, bekomme ich fast gar keine Kopfschmerzen mehr und kann meinen Tag zufrieden und entspannt genießen.

-Simone 56

Die Beschwerden wegen meiner Menopause habe ich schon seit einigen Jahren, doch Medikamente haben immer böse Nebenwirkungen gehabt. Die Schmerzmittel haben an Wirkung verloren und von Hormontherapie habe ich ganz schlimme Sachen gehört. Ich dachte erst, dass das Cannabis Öl auch ungewünschte Effekte haben würde. Glücklicherweise ist das gar nicht der Fall! Die Schweißausbrüche und nächtlichen Schlafprobleme waren nach ein paar Tagen direkt weg. Ich bin absolut glücklich mit der Wirkung vom Öl!

-Heike 52

Die Stimmungsschwankungen waren von allen Problemen wahrscheinlich am schlimmsten. Noch am gleichen Tag konnte ich euphorisch aus dem Bett steigen und wenige Stunden später heulend in der Badewanne sitzen. Die Hormontherapie hat dabei nur bedingt geholfen, und ich habe sie auch aus Angst vor Langzeitrisiken früh abgebrochen. Das CBD ist super verträglich und hilft mir meine Gefühle zu kontrollieren. Mein Mann ist jetzt auch deutlich erleichtert, dass ich nicht mehr so angespannt bin, und die gemeinsame Zeit genießen kann. Cannabis ist spitze!

-Susanne 49

Nebenwirkungen von Cannabidiol

Grundsätzlich ist der Konsum von CBD ausgesprochen sicher. Die meisten Menschen vertragen den Wirkstoff sehr gut und Nebenwirkungen treten nur selten auf. Aufgrund des hohen Interesses vieler Menschen an Cannabis, hat die World Health Organisation 2017 einen Report über die Gefahren und Risiken von Cannabidiol veröffentlicht. Die Ergebnisse sind sehr positiv. Laut der (2) WHO hat Cannabidiol folgende Eigenschaften:

Cannabidiol kann bei Depressionen helfen.
Cannabidiol kann bei Depressionen helfen.
  • Nicht psychoaktiv
  • Keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit
  • Hat kein Suchtpotenzial
  • Hat kein Missbrauch Potenzial
  • Ist sehr gut verträglich

Es ist sichtbar, dass CBD generell kein gefährlicher Stoff ist, und somit Wechseljahresbeschwerden natürlich und ohne Sorgen behandelt werden können. Jedoch bestehen einige, spezielle Gefahren bei der Einnahme von Cannabidiol. Somit sollte CBD nur nach Absprache mit dem zuständigen Arzt eingenommen werden, falls andere Medikamente parallel benutzt werden. Bei einer sehr hohen Dosierung können ebenfalls leichte Müdigkeit oder ein niedriger Blutdruck vorkommen. Die Gefahren dieser Nebenwirkungen sind jedoch sehr gering und es sind keine Fälle bekannt, in denen Cannabidiol zu körperlichen oder geistigen Schäden geführt hat.

Dosierung von CBD bei Wechseljahresbeschwerden

Cannabidiol kann eine große Rolle in der Verbesserung von Wechseljahresbeschwerden spielen. Hierbei ist darauf zu achten, dass eine angemessene Dosierung verwendet wird. Je nach Anwendungsmethode variieren die unterschiedlichen Dosierungen von CBD. Beispielsweise kann Cannabidiol in Form eines Öls schon durch ein paar Tropfen seine Wirkung entfalten. Bei dem Inhalieren von CBD Liquid in einer E-Zigarette wird das CBD deutlich schneller über die Lunge aufgenommen. Bei dieser Form der Einnahme reichen bereits wenige Züge aus, um von den Effekten zu profitieren.

Die sicherste und beliebteste Art Cannabidiol zu konsumieren, ist die Anwendung eines Cannabidiol haltigen Öls. Bei dieser Form der Anwendung werden 2-3 Tropfen des Öls unter die Zunge getropft und dort durch die Mundschleimhäute absorbiert. Innerhalb von etwa 60 Sekunden gelangt das Öl dann in den Blutkreislauf. Die Wirkung tritt meist schon nach 30 Minuten ein und kann bis zu 4 Stunden anhalten. Die meisten Frauen mit Menopause Beschwerden verwenden erst ein Öl mit geringen CBD Anteil wie 5 %. Wenn das Öl gut verträglich ist, kann die Konzentration langsam gesteigert werden, bis die optimale Dosierung gefunden ist.

Schlusswort

Frauen auf der ganzen Welt müssen mit den Beschwerden in ihren Wechseljahren leben. Die Auswirkungen sind bei einer großen Anzahl so schlimm, dass Symptome wie Depressionen oder chronische Migränen keine Seltenheit sind. Bislang haben Mediziner noch kein Mittel gefunden, um die großen Belastungen der Frauen schonend zu behandeln. Effektive Medikamente haben oft schwere Nebenwirkungen oder bergen große Langzeitrisiken. Künstliche Pillen müssen aber nicht die einzigen Mittel für Frauen sein, um ihre Leiden zu lindern. Schwere Nebenwirkungen müssen kein Teil einer Behandlung von Stimmungsschwankungen und Schlafproblemen sein. Die schonende Wirkung von Cannabidiol macht es zu einem attraktiven Mittel, um Wechseljahresbeschwerden zu lindern.

Zahlreiche Frauen in ihren Wechseljahren berichten bereits heute von einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität durch die Verwendung von Cannabidiol. Studien haben über die letzten Jahre vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Somit besteht schon heute die Möglichkeit Migränen, Schlafprobleme und Depressionen effektiv mit CBD zu behandeln. Für viele Frauen ist es wichtig sich in dieser stressigen Zeit wieder entspannen zu können, das Erreichen dieser inneren Ruhe ist durch die Verwendung von Cannabidiol möglich.

Es wird noch einige Zeit vergehen, bis Medikamente gegen Wechseljahresbeschwerden von Medizinern verschrieben werden. Klinische Studien dauern lange und sind sehr aufwendig, doch schon heute können unzählige Frauen mit Problemen in ihren Wechseljahren von der Wirkung des Cannabidiol profitieren. Mit ein paar Tropfen von CBD Öl konnten viele Frauen bereits ihre Schmerzen lindern und Probleme behandeln. Mit minimalen Risiken und unzähligen Vorteilen hat Cannabidiol das Potenzial das Leben vieler Frauen zu verbessern.

Verweise

(1) https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/jbmr.2513

(2) https://www.leafly.de/cannabidiol-cbd-who-empfehlung/

CBD bei Menopause | Wechseljahresbeschwerden
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